Unsere SVV-Fraktion

Hintere Reihe: Sören-Ole Gemski, Heidi Scheidt, Wolfgang Kirsch, Christian Rehmer, Michéle Petroll, Dominik Rabe; Vordere Reihe: Dr. Hildegard Bossmann, Christine Poppitz, Dr. Dagmar Enkelmann, Dr. Harald Ueckert, Burkhard Seeger
 
29. April 2015

„Bilder der Fraktion” bei der Bernauer Linksfraktion

Überraschende Gemälde, Grafiken und Fotos aus dem Bestand ihrer Mitglieder präsentiert die Bernauer Linksfraktion in ihrem Bürgerbüro, Berliner Straße  17. Die Fraktionsvorsitzende Dr. Dagmar Enkelmann begrüßte zur Eröffnung am 28.4. den Bernauer Bürgermeister André Stahl (DIE LINKE) und zahlreiche Interessierte.
Die Ausstellung kann bis Ende Mai jeweils am Dienstag und am Donnerstag von 9 – 17 Uhr im Bürgerbüro  der LINKEN, Berliner Straße 17, in Augenschein genommen werden.

 

Kontakt:

Stadtfraktion Bernau:

Tel.: 03338 - 907252
Fax: 03338 - 907251

Im Bürgerzentrum Bernau
Berliner Str. 17, 16321 Bernau

fraktion-bernau@dielinke-barnim.de

oder auch

bernau@dielinke-barnim.de

 

Linksfraktion in der SVV Bernau mit eigener Internetpräsenz

Die Fraktion DIE LINKE in der Stadtverordnetenversammlung von Bernau ist mit einer eigenen Homepage online. Aktuelle Informationen über die Arbeit der Fraktion, Pressemitteilungen und andere Materialien können über  linksfraktion-bernau.de direkt abgerufen werden.

19. Mai 2017

Gegen die Gründung eines Ortsteiles im Bernauer Süden

Angeregt durch den Stadtverordneten Andreas Neue (Bündnis für Bernau) hat kürzlich eine Diskussion zur Neugründung eines weiteren Ortsteiles in Bernau begonnen. Nach seiner Vorstellung sollen sich die Wohngebiete Gieses Plan, Nibelungen und Bernau Süd zu einem neuen Ortsteil zusammenschließen. Doch das scheint wenige zu interessieren, wie die MOZ am 5.5.2017 berichtete: „Vorträge wurden gehalten, Statements abgegeben, nur die Bürger machten sich beim Auftakt eher rar.“ Dagmar Enkelmann, Vorsitzende der Linksfraktion in der Bernauer SVV, wurde von der Redaktion der Kreiszeitung „Offenen Worte“ dazu befragt. Sie lehnt die Gründung eines neuen Ortsteiles im Bernauer Süden ab.

OW: Wie steht die Fraktion der LINKEN in Bernau zu der Frage, weitere Teile von Bernau als Ortsteile auszuweisen?

Enkelmann: Ortsteile sollten aus unserer Sicht relativ abgeschlossene Gebiete mit eigenständigem Entwicklungsprofil sein. Da käme lediglich noch die Waldsiedlung in Frage. Vor vielen Jahren gab es da mal einen Vorstoß, aber leider hat sich bis heute dort keine Initiativgruppe gefunden. Originäre Stadtteile jetzt in Ortsteile umzuwandeln, davon halten wir nicht viel.

Gleichwohl sollte die Frage einer Interessenvertretung, wenn es denn von den Anwohnerinnen und Anwohnern gewollt ist, und nicht von außen aufgedrückt wird, diskutiert werden. Das könnten Stadtteilbeiräte sein. Ebenso wichtig ist die Einrichtung von Kieztreffs und Dialogangebote der Verwaltung. Als Fraktion sind wir selbst ja mit öffentlichen Sprechstunden und im Sommer mit Sprechstunden unter freiem Himmel unterwegs.

OW: Sollten Ortsteile nicht ursprünglich ehemals selbstständigen Gemeinden  ein besseres Gehör in der vergrößerten Stadt verschaffen? Was würde sich  ändern, wenn nun immer einzelne Stadtteile zu Ortsteilen werden?

Enkelmann: Nicht alle unserer Ortsteile sind ehemals selbständige Gemeinden. Wichtig war für uns, dass sich ehrenamtliches Engagement für einen Ortsteil von unten entwickelt und die Bereitschaft da ist, Forderungen nicht nur in Richtung Verwaltung zu definieren, sondern selbst tätig zu werden. In einer so rasant wachsenden Stadt wie Bernau, mit neuen großen Wohngebieten, mit Herausforderungen an infrastrukturelle Entwicklung usw., wird wichtig sein, wie die Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungen einbezogen werden. Dazu müssen wir uns – Stadtverordnetenversammlung und Stadtverwaltung – mehr Gedanken machen.

12. Januar 2017

Neujahrsempfang der LINKEN für eine soziale Stadt

Zum alternativen Neujahrsempfang der Linken Bernaus wurden in diesem Jahr Spenden für die Bernauer Tafel gesammelt. Rund 60 Bernauerinnen und Bernauer, darunter Vertreterinnen von Vereinen, Parteien und Ortsvorsteher, waren der Einladung gefolgt und überbrachten Lebensmittel- und Geldspenden für die Bernauer Tafel e. V., die gerade am Vorabend Opfer eines Einbruches geworden war.

Nobert Weich, der Tafel-Gründer und Vorsitzende des ehrenamtlichen Vereins bedankte sich für die Unterstützung. Gleichzeitig berichtete er, dass der Verein dank der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer inzwischen in 10 Ausgabestellen in und um Bernau mehr als 1000 Menschen mit Lebensmittelspenden versorge. Die Anzahl der Hilfsbedürftigen sei, wie er gehofft habe, in den letzten Jahren leider nicht gesunken, sondern eher gestiegen. Insbesondere viele ältere Menschen seien hinzugekommen, deren Rente für eine angemessene Versorgung nicht mehr ausreiche. Er appellierte an die anwesenden Politikerinnen und Politiker aller Parteien, der weiteren sozialen Spaltung in der Gesellschaft entgegen zu wirken.

Dagmar Enkelmann, die Fraktionsvorsitzende der Linken, griff diesen Gedanken auf und wandte sich an die Anwesenden mit der Bitte, den bewährten Weg der Bernauer Toleranz und des demokratischen Umgangs miteinander in der Stadtpolitik nicht zu verlassen. „Nur mit Sachlichkeit und Solidarität können wir in Bernau die soziale Stadt schaffen, die wir uns alle wünschen“, so die Linke.
M. Ziemann
(Fotos: H. Klage)

Dagmar Enkelmann im Gespräch mit Ortsvorstehern und Vertreterin der SPD.
Gut gefüllter Spendentisch für die Bernauer Tafel.
29. April 2015

Dominik Rabe wird neuer Vorsitzender im Sozialausschuss

Dominik Rabe wird der neue Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Jugend, Kultur, Soziales und Sport (A4). Der 22-jährige Lehramtsstudent tritt damit die Nachfolge von Christine Poppitz an, die kürzlich von ihrem Amt zurückgetreten ist.

„Herr Rabe ist seit vielen Jahren Mitglied in diesem Ausschuss. Die Linksfraktion ist froh, dass sie einem trotz seiner Jugend so erfahrenen und engagierten Stadtverordneten den Vorsitz des A4 anvertrauen kann", erklärt die Fraktionsvorsitzende Dr. Dagmar Enkelmann. Sie hoffe auf eine sachliche Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen und freue sich über das große Vertrauen, dass die Linksfraktion Herrn Rabe entgegen gebracht habe.

Neues Mitglied im A4 ist darüber hinaus die Stadtverordnete Dr. Hildegard Bossmann (r.). Sie wird sich vor allem um das Thema Kunst und Kultur kümmern. Dritte im Bunde bleibt Michelle Petroll (l.). Irene Köppe und Benno Schwigon bleiben dem A4 als sachkundige Einwohner erhalten. Die
Neu- und Umbesetzungen werden erst nach der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 4. Juni 2015 wirksam.

Die Linksfraktion freut sich, dass der Stadtverordnete Sören-Ole Gemski am Mittwoch zum Vorstands-Vorsitzenden des WAV Panke-Finow gewählt wurde.