Die Kreistagsfraktion der LINKEN beschäftigte sich auf ihrer Tagung am 17. Mai mit folgenden Tagesordnungspunkten:
Zum Tagesordnungspunkt 1 wurden im Vorfeld dem Landrat eine ganze Reihe von Fragen übermittelt, darunter
In Beantwortung der Fragen hob Herr Ihrke als Schwerpunkte der Arbeit der Kreisverwaltung die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Entwicklung der erneuerbaren Energien sowie der "weichen" Standortfaktoren hervor. Hinsichtlich der Zusammenarbeit zwischen Brandenburg und Berlin verwies er auf die Planungskonferenz und den Planungsrat. Von letzterem ist er seit 14 Jahren Vorsitzender, allerdings hat dieser Rat seit mehr als fünf Jahren nicht mehr getagt. Darüber hinaus informierte er über die weitere Entwicklung auf dem Gelände der Deponie OSTENDE und entsprechende Energienutzungsplanungen. Ausführlich erläuterte er die Barnimer Bildungsinitiative. Bezüglich des Jugendamtes sehe keinen Änderungsbedarf. In der anschließenden Diskussion verteidigte B. Ihrke die Verwaltung trotz bekannter und genannter Kritiken im Bildungs- und Jugendamtsbereich.
Auf Nachfrage bestritt der Landrat, dass es im Kreistag eine Koalition aus CDU, SPD, FDP und Bündnis90/Die Grünen gäbe. Er wolle die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Kräften des Kreistages prüfen. Er forderte dazu auf, wenn Informationen an Abgeordnete nicht gegeben werden, ihn zu informieren.