GLG muss Beschäftigte endlich ernstnehmen

LINKE unterstützt Streikforderungen

Der Kreisvorsitzende der Barnimer LINKEN, Sebastian Walter, erklärt zum Tarifkonflikt innerhalb der kreislichen Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH (GLG):
DIE LINKE. Barnim erklärt sich solidarisch mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der GLG bei deren Kampf um faire und leistungsgerechte Bezahlung.
In den letzten Jahren hat die Konzernleitung, allen voran der Geschäftsführer Herr Kothe-Zimmermann, immer wieder die erfreulich hohen Gewinne der GLG gewürdigt. Nach Jahren des Verzichts ist es höchste Zeit, dass auch die Beschäftigten an den Überschüssen des Konzerns beteiligt werden. Ohne die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wäre die hohe Qualität und die gute wirtschaftliche Stellung des Unternehmens undenkbar.
Die Geschäftsleitung muss endlich einsehen, dass kräftige Lohnsteigerungen, die gleiches Geld für gleiche Arbeit sichern sowie ein ordentlicher Tarifvertrag, der möglichst eine Angleichung an den TVöD bedeutet, notwendig und machbar sind.   
Der bisherige Umgang der Geschäftsleitung mit den Beschäftigten der GLG ist nicht hinzunehmen. Wer auf der einen Seite Bonuszahlungen von 60.000 Euro genehmigt, auf der anderen Seite aber bei einer Tariferhöhung mit Stellenabbau droht, ist für ein kommunales Unternehmen untragbar.
Auch der Landrat hat hier eine größere Verantwortung, als nur schöne Sonntagsreden zu halten.
Wenn wir Menschen im Barnim eine Perspektive geben wollen, dann müssen gerade kommunale Unternehmen beispielgebend bei der Entlohnung ihrer Mitarbeiter sein.
DIE LINKE. Barnim bleibt dabei, dass die Geschäftsführung mit einem ernstzunehmenden Angebot an den Verhandlungstisch zurückkehren muss. Wir werden die Streikenden in ihrem Kampf für gerechte Löhne unterstützen.

V.i.S.d.P.

Sebastian Walter