19. Mai 2010

Engagement der Panketaler Linken hat sich gelohnt

Von links nach rechts: Carsten Bockhardt, Rainer Fornell, Christell Zillmann, Britta Stark, Klaus Schön (Bürgerinitiative) und Bahnvertreter Andreas Bürgler bei der Grundsteinlegung

Bereits 2005 ergriffen die Linken in Panketal die Initiative und begannen eine Unterschriftensammlung für den Bau eines Personenaufzugs am Bahnhof Zepernick. Dafür machten sich insbesondere Christel Zillmann, Fraktionsvorsitzende der Linken in der Gemeindevertretung, und Jürgen Schneider, sachkundiger Bürger im Ausschuss Soziales, Bildung, Kultur und Sport, stark. Jetzt ist es soweit: Am 17. Mai wurde während einer kleinen Feierstunde der Grundstein für den Fahrstuhl gelegt. Christel Zillmann versenkte eine Stahlkassette mit den Unterschriftenlisten sowie Ansichtskarten von Panketal in das Fundament des Fahrstuhlanbaus.

Der stellvertretende Landrat Carsten Bockhardt würdigte während einer kurzen Ansprache dann auch namentlich diese beiden Initiatoren der Initiative, die "viele Väter" habe. In der Tat fand die Idee schnell parteiübergreifend Unterstützung. Neben dem Bürgermeister Rainer Fornell (SPD) hatten sich beispielsweise auch die Landtagsabgeordnete Britta Stark wie auch die Bundestagsabgeordnete Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) für die Realisierung dieser Initiative eingesetzt.

Der zuständige Vertreter der Deutschen Bahn, Andreas Bürgler, Leiter des Bahnhofsmanagements Berlin der DB Station&Service, verspricht sich vom Bau, der am 31. Oktober 2010 abgeschlossen sein soll, eine erhöhte Attraktivität des Bahnhofes nicht nur für Panketaler Bürger, sondern auch für das Umland. Wie Bürgermeister Fornell am 17. Mai feststellte, benutzen bereits jetzt gut 4.200 Fahrgäste täglich den Bahnhof Zepernick. Dank der aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung bereit gestellten Mittel in Höhe von 400.000 Euro wird nun der Zugang zum Bahnhof für Rollstuhlfahrer, Passagiere mit Kinderwagen und Gepäck erleichtert.

W. Kraffczyk