8. Juni 2011

BO-Vorstand der LINKEN in Werneuchen/Ahrensfelde schlägt Energiesparkonzept für Straßenbeleuchtung vor

Während der Sitzung des Vorstandes der Basisorganisation DIE LINKE.Werneuchen / Ahrensfelde
am 21. Mai 2011 verständigten sich die Mitglieder zu dem Beitrag des Vorsitzenden des
Bauausschusses, Herrn Juri Geißler, im Amtsblatt Werneuchen vom 18. Mai 2011.
Allem Anschein nach vertritt Herr Geißler die Auffassung, dass mit dem weiteren Abschalten der
Straßenbeleuchtung während der Dunkelzeit die Stadt Werneuchen kostensparender arbeiten kann und nennt dies sogar einen Ausdruck von Bürgernähe.

Die Mitglieder des Vorstandes haben hierzu die Auffassung, dass mit der LINKEN eine solche
Festlegung für Werneuchen nicht zu machen ist und bittet die Fraktion DIE LINKE
der SV sich gegen solche Abschaltvorschläge einzusetzen. Gleichzeitig möchte der Vorstand, der Mitgliederversammlung und der Fraktion eine alternative und effektivere Lösung vorschlagen und zur Beschlussfassung vorlegen, und zwar den Einsatz von LED-Lampen.

Der Vorstand der BO Werneuchen ist der Auffassung, dass die Stadt mit der Gesamtheit aller
Maßnahmen, Windkraftanlagen, Photovoltaik-Anlagen und dem Einsatz von LED-Technik
wegweisend sein kann, um den Energieverbrauch und damit die CO² Emissionen deutlich und
beispielgebend zu senken.
Allein im Bereich der Leuchtmittel kann eine Energieeinsparung von bis zu 70% des heutigen
Energieverbrauchs erreicht werden ohne eine einzige Straßenlampe abschalten zu müssen.

(S. auch den Beschluss im Wortlaut.)


30. Mai 2011

Gehen in Werneuchen bald die Lichter aus?

Wenn es nach dem Vorsitzenden des Ausschusses für Bauen, Stadtentwicklung und Ordnung und Kandidaten für die Wahl des Bürgermeisters, Herrn Geißler (SPD), geht, könnte dieser Eindruck schon entstehen. So jedenfalls nach der Lektüre seines Beitrages im „Amtsblatt Werneuchen“ vom 18.05.2011.
Die Hersteller von Taschenlampen und Fackeln sowie der Handel reiben sich schon die Hände, ob der zu vermutenden erhöhten Nachfragen alternativer Lichtquellen, geeignet für  den nächtlichen Fußweg durch Werneuchen.
Und wie der Begriff Bürgernähe neu definiert werden soll, lernen die Bürger auch gleich noch kennen, sollen Sie doch Vorschläge unterbreiten, wo es des nachts dunkel werden soll.

Aber Spaß bei Seite. Es gibt eine Verkehrssicherungspflicht für Städte und Gemeinden, die es nicht zu umgehen gilt und nicht zu vergessen sind die Haftungsfragen nach einem Schadensfall, der seine Ursache im falschen Sparen der Kommune hat. Da kann der zu leistende Schadenersatz die vermeintliche finanzielle Einsparung mal schnell in den Schatten stellen.

Ja, Verantwortung zu zeigen, beim Umgang mit den finanziellen Mitteln der Stadt, der Berücksichtigung der Interessen der Bürger und gleichzeitig zum Umweltschutz beizutragen, ist eine ehrenwerte Überlegung.

Aber der Ansatz dieser Überlegung muss stimmen. Und darüber nachzudenken, wie es gelingt, die Straßenbeleuchtung weiter zu verdunkeln, ist sicherlich der falsche Weg.

Auch die LINKE.Werneuchen sucht nach Lösungen, die die gesetzlichen Bestimmungen, Interessen der Bürger und den Umweltschutz hinsichtlich des Betriebes der Straßenbeleuchtung und darüber hinaus, vereinen.

Aber intelligent muss die Lösung sein und zukunftsweisend.

So wird zur Zeit ein alternativer Einsatz von Straßen- und Innenbeleuchtung auf der Basis der LED- und / oder Photovoltaik - Technik durch die Fraktion DIE LINKE geprüft.

Wenn sich der Einsatz dieser alternativen Technik auch wirtschaftlich erfolgversprechend zeigt, soll ein entsprechender Entwurf einer langfristigen Planung und Realisierung den Abgeordneten der Stadtverordnetenversammlung vorgelegt werden.

KK


12. Mai 2011

Fraktion DIE LINKE.Werneuchen will den Schulhof der Grundschule Im Rosenpark zusätzlich trocken legen

Für den Zeitraum 2011/2012 wurde durch die Stadtverordnetenversammlung Werneuchen beschlossen, den Schulhof der Europaschule Instand zu setzen. Darüber werden sich Schüler, Lehrer und Eltern bestimmt freuen.

Für den ebenfalls dringend reparaturbedürftigen Schulhof der Grundschule Im Rosenpark konnten die dafür notwendigen finanziellen Mittel erst für die Jahre 2013/2014 eingeplant werden. Angesichts des stehenden Wassers nach Regenfällen oder der Schneeschmelze auf dem Schulhof und der damit verbundenen Feuchtigkeit im Schulgebäude ein Ärgernis für alle Beteiligten - nur bisher reichte das Geld der Stadt Werneuchen nicht, um beide Objekte zugleich in Angriff nehmen zu können.

Die Fraktion DIE LINKE will nun zur nächsten Stadtverordnetenversammlung am 09. Juni 2011 einen Beschlussentwurf einbringen, um das Vorhaben Grundschule Im Rosenpark schon jetzt zu realisieren.

Dazu der Fraktionsvorsitzende Karsten Dahme:
„Es wurde ein Gesamtkonzept und ein Vorplanungsentwurf erarbeitet, in dem alle Wünsche der Schule, der Eltern und der Stadt Werneuchen eingeplant wurden. Am Anfang gab es die Idee, jedes Jahr Gelder dafür einzuplanen und je einen Abschnitt zu realisieren. Der erste Abschnitt für ca. 30.000 € wurde bereits 2010 / 2011 realisiert. Nach Haushaltslage wurden erst für das Jahr 2014 wieder Gelder eingeplant.

Uns geht es vor allem  um die Trockenlegung des Schulhofes um die Situation für die Kinder, Lehrer und Eltern zu verbessern. Das Problem der häufigen Vernässung des Schulhofes der Grundschule Im Rosenpark nach anhaltenden Regenfällen oder Schneeschmelze waren in den vergangenen Jahren schon des Öfteren Thema in den Ausschüssen der SVV Werneuchen. Die durch das Büro ALV – Landschaftsplanung im Juni 2009 vorgelegte Kostenschätzung für den zentralen Schulhofbereich geht von rund 200.000 € aus. Es müssen weitere Kosten für Anschlüsse in den Folgebereichen zur Entwässerung des Schulhofes und  Planungskosten hinzugerechnet werden.  

Der entschieden günstigere Jahresabschluss 2010 in Höhe von rund 470.000 €  versetzt uns in die Lage, diese Maßnahmen um 2 Jahre vorzuziehen  und so eine deutliche Verbesserung der Situation herbeizuführen.

Die Fraktion DIE LINKE schlägt vor, den Kern (die Trockenlegung des Schulhofes) in einem Bauabschnitt zu realisieren. Das macht Sinn und die Kinder spielen nicht auf einer ewigen Baustelle. Gleichzeitig  könnte sich damit auch das Problem mit der Feuchtigkeit in den Kellerräumen (z. B. Archiv) von selbst lösen."

Die Kosten dieser Maßnahme werden sich auf ca. 250.000 € belaufen.