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23. Juli 2013

Der NPD in Biesenthal die Kante gegeben ...

... hatten am 20. Juli mit einer von unserer Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden der Linksfraktion im Kreistag Margitta Mächtig spontan organisierten Demo gut 40 Bürgerinnen und Bürger. Sie reagierten damit auf eine Propagandashow der Rechtsextremen und machten so deutlich, dass es in Biesenthal keinen Platz für Neonazis gibt. Biesenthal bleibt bunt statt braun - lautete die Devise zahlreicher kreativer Aktionen gegen den NPD-Auftritt.

So folgten viele Autofahrer der plakatierten Aufforderung gegen die NPD die Autohupe zu betätigen. Auf eine Eselsmaske eines NPD-Mitgliedes wurde ebenso mit einem selbsterstellten Plakat reagiert. Allerding löste dies eine Diskussion aus, ob es nicht eine Beleidigung für diese fleißigen Tiere sei.

Nach zwei Stunden packten die unerwünschten Personen ihre Sachen und der Spuk war vorbei. Und Biesenthal hatte Flagge gegen rechts gezeigt.

Hupen gegen Nazis!
Eine wahre "Eselei".
26. Mai 2013

Finowfurt Nazifrei! - Den Nazis den Stecker ziehen!

Am 18. Mai haben sich in Finowfurt an die Tausend Demonstranten einem geplanten Rechtsrockkonzert entgegengestellt. Die Initiativen "Finowfurt - Nazifrei" und "Bunte Schorfheide" hatten dazu aufgerufen, friedlich zu protestieren. Mit dabei war auch DIE LINKE.Barnim, die sich als Mitorganisator der Protestaktion profilierte. Unterstützung bekamen wir von unserem stellv. Ministerpräsidenten Helmuth Markow, seiner Staatssekretärin im Finanzministerium Daniela Trochowski und von mehreren Landtagsabgeordneten der Linksfraktion. Und es hat gewirkt: Gemeinsam mit vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern haben wir dafür gesorgt, dass das Neonazi-Konzert später begann und früher beendet wurde, als geplant war. Auch hier hat sich gezeigt: Wenn Demokratinnen und Demokraten zusammen gegen Nazis, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus auftreten, dann ist der Erfolg umso größer. Und man ist sich unter der Organisatoren der Proteste gegen neonazistische Umtriebe in Finowfurt einig: Auch zukünftig wollen wir zusammenstehen und dem braunen Spuk in Finowfurt ein Ende bereiten.
Zeitgleich mit den Ereignissen in Finwofurt fanden auch in Bernau und Wandlitz Protestaktionen gegen Provokationen der NPD statt. Vor dem Übergangsheim für Asylbewerber hatte sich eine Menschenkette zum Schutz der Heimbewohner gebildet. Mit Tröten, Trillerpfeifen und anderen Utensilien machten die Demonstranten Lärm, der die Parolen der Neonazis übertönte.

Sebastian Walter, Kreisvorsitzender der Barnimer LINKEN, instruiert als Organisator die Gäste.
Auffällig viele junge Menschen hatten sich am Sammelpunkt zur Demo eingefunden.
An der Spitze des Zuges: Helmuth Markov und Landtagsabgeordnete der Linksfraktion.
Der Demonstrationszug durch Finowfurt war ob der Vielzahl der Teilnehmer beeindruckend.
Auch am Rande der Strecke hatte DIE LINKE Flagge gezeigt.
Staatssekretärin Trochowski hielt am Blockadepunkt zum Ende der Demo eine Rede.
7. Mai 2013

Finowfurt Nazifrei

Den Nazis den Stecker ziehen!

Am 18. Mai soll im brandenburgischen Finowfurt (Landkreis Barnim) ein Rechtsrockkonzert stattfinden, bei dem 1500 Neonazis erwartet werden. Wir wollen dem etwas entgegensetzen. Als Bündnis aus antifaschistischen Initiativen, Parteien, Vereinen und Gewerkschaften wollen wir am 18. Mai in Finowfurt auf die Straße gehen.

Finowfurt hat ein Naziproblem
Seit mittlerweile sechs Jahren dient das Grundstück der Familie Mann in Finowfurt als Veranstaltungsort für Rechtsrockkonzerte sowie für Festveranstaltungen wie das DVU- und NPD- Sommerfest, den NPD-Preußentag und zuletzt für ein Konzert für die Partei “Die Rechte” Brandenburg. Das Gelände ist seit Jahren zum wichtigsten Ort für die rechte Szene in Berlin und Brandenburg geworden. Es bedarf endlich eines deutlichen Signals! Das Konzert mit zwölf angekündigten Bands übertrifft die bisher üblichen Veranstaltungen um Längen und nimmt eine Dimension an, die sonst nur von Großveranstaltungen wie dem "Deutsche Stimme Pressefest" oder dem "Rock für Deutschland" bekannt ist.

Den Nazis den Stecker ziehen!
Es bedarf einer breiten gesellschaftlichen Gegenwehr, um dem braunen Spuk entgegenzutreten. Deshalb rufen wir, das Bündnis „Finowfurt Nazifrei“, für den 18. Mai ab 9 Uhr zu einer Gegendemonstration in Finowfurt auf! Unser Ziel, das Konzert zu verhindern, eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Wir sind bunt und wir stellen uns den Nazis in den Weg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, das Nazikonzert zu verhindern!

Wir wollen Feste feiern ohne Nazis!

 


 

13. September 2012

Bernauer Erklärung

Veröffentlicht am 12. September 2012 by Jugendbündnis F.E.T.E.

Gemeinsam für Toleranz und Courage in Bernau – für ein Klima ohne Gewalt In Bernau mehren sich in den letzten Wochen die Zeichen rechter Gewalttaten, denen wir mit Entschlossenheit entgegentreten müssen. Dazu bitten wir alle Bernauerinnen und Bernauer um ihre Aufmerksamkeit und ihr Mitwirken.
Bereits seit geraumer Zeit haben Aktivitäten von Neonazis, wie das Verteilen von Flugblättern oder das Organisieren von Infoständen sowie die Anzahl der von ihnen begangenen Gewalttaten zugenommen.
So gab es im Vorjahr einen Angriff auf die jüdische Gemeinde in Bernau, bei dem eine Scheibe zerstört und Hakenkreuze aufgeschmiert wurden, oder auch auf die Linkspartei, deren Plakate zerstört wurden.
Der alternative Jugendtreff DOSTO wurde in diesem Jahr zwischen Juni und August viermal von Nazis angegriffen. Beim Hussitenfest im Juni kam es zu verbalen und tätlichen Angriffen auf den Stand des DOSTOs, dessen Aktive und Besucher_innen.
Bei weiteren Angriffen im Juli und August direkt auf den Jugendtreff wurden Autos und Materialien des DOSTOs beschädigt.
Die Visitenkarte hatten die Täter gleich hinterlassen. Hunderte Flugblätter der neonazistischen NPD wurden vor dem Eingang des Jugendklubs und auf dem Kulturhof verstreut. In allen vier Fällen wurde Anzeige gegen die Angreifer erstattet.

Wir wollen nicht, dass es in Bernau zu einer organisierten Naziszene kommt, die vor Gewaltanwendung nicht zurückschreckt. Nicht erst seit der Mordserie der NSU-Nazis müssen solche Drohungen ernst genommen und als Gefahr für Personen sowie als Gefährdung des demokratischen Charakters unserer Gesellschaft gewertet werden.
Lassen Sie uns mit bürgerschaftlichem Engagement gemeinsam aktiv werden und entschlossen gegen neonazistisches Gedankengut und Handeln eintreten.
Wehren wir den Anfängen – auch in Bernau!
Bernau, im September und Oktober 2012

Unterzeichnende (bitte nur Vereinigungen, Einrichtungen, Gruppen usw., keine Einzelpersonen) bitten wir um Rückmeldung bis spätestens 31. Oktober 2012 an:
Netzwerk für Toleranz und Weltoffenheit Bernau Breitscheidstr. 43 a (Kulturhof)
16321 Bernau
oder e-mail: netzwerk.toleranz@web.de