21. Oktober 2014

LINKE will Gesamtkonzept für Flüchtlingsunterbringung im Barnim

Zu den laufenden öffentlichen Debatten über eine Asylunterkunft in Oderberg erklärt der Kreisvorsitzende der Barnimer LINKEN, Sebastian Walter:

Ich bleibe dabei, dass ein Neubau einer Asylunterkunft in Oderberg ein Irrweg ist. Dieser Neubau würde auch der bisherigen Politik des Landkreises widersprechen, der darauf gesetzt hatte Flüchtlinge vorrangig in Orten unterzubringen, die eine gute Verkehrsanbindung und gute Infrastruktur besitzen.

DIE LINKE. Barnim schließt sich der Forderung der Flüchtlingsinitiativen im Landkreis an und fordert die Kreisverwaltung auf, alle Planungen für den Neubau in Oderberg zu stoppen und alternative Grundstücke zu suchen. 

Der Landkreis hat hier eine desaströse Informationspolitik an den Tag gelegt. Wer über alle Bedenken selbst von Flüchtlingsinitiativen hinweg geht, hat somit selbst eine neue Unterkunft in Oderberg verhindert.

Grundsätzlich schlagen wir für November eine Flüchtlingskonferenz mit allen Bürgermeistern der Kommunen und allen Aktiven in der Flüchtlingspolitik vor, um ein nachhaltiges Unterbringungskonzept zu erarbeiten. Die derzeitige Informationspolitik der Kreisverwaltung ist so nicht mehr haltbar. Gemeinsame Lösungen für eine humane Flüchtlingspolitik müssen gemeinsam gefunden werden.