1. Tagung des 3. Landesparteitages

Am 18. und 19. Februar 2012 fand in Blossin die 1. Tagung des 3. Landesparteitages der LINKEN statt. Über die wichtigsten Ergebnisse infomiert eine Zusammenfassung der Beschlüsse.

 

Newsletter Landesverband

Den Newsletter des Landesverbandes finden Sie HIER

 

Bilanz der Landtagsfraktion

Im BrandenburgReport zieht die Landtagsfraktion DIE LINKE Kurzbilanz zur Halbzeit der Legislaturperiode.

Ende 2011 hatte die Fraktion eine Jahresbilanz 2011 vorgelegt.

 

Aktuelle Ausgabe des Linksdruck:

Diesmal geht es vor allem um die versorgungssichere, bezahlbare und umweltgerechte Weise der Energieversorgung - Stichwort: Energiestrategie 2030.

Newsletter der Linksfraktion im Landtag zur Bilanz von 1 Jahr rot-roter Koalition in Brandenburg.

 
 

Diskutieren Sie mit:

den Entwurf für eine verbraucherpolitische Strategie!

Beteiligen Sie sich an einer diesbezüglichen Umfrage!

 

Weitere Dokumente zur 1-Jahresbilanz

Es resümieren:

 Dr. Helmuth Markov

 Anita Tack

Sabine Dorothea Stachwitz

Christian Görke

Marco Büchel

S. auch aktuellen "LINKSDRUCK" der Landtagsfraktion.

 

Aus Regierung und Landtag

Auf der Homepage des Landesverbandes der LINKEN finden Sie Beiträge zur Arbeit unserer Genossen im Parlament und der Regierung.

Zum Brandenburger Haushalt gibt es eine Kurzinformation.

 

Zur Regierungserklärung

RegierungsErklaerungKaiser.pdf

 
 

Unsere Abgeordneten im Landtag

 

Ralf Christoffers

Wirtschaftsminister

Wahlkreisbüro

Am Amtshaus 2-2a, Shop 3
16341 Panketal

Tel.: (030) 94 39 30 58
Fax: (030) 94 39 30 59

christoffers@dielinke-barnim.de

www.ralf-christoffers.de

 

 

Dr. Michael Luthardt

Wahlkreisbüro
Breite Straße 46
16225 Eberswalde
Tel.: (03334) 38 51 55
Fax: (03334) 38 51 56

Bürgersprechstunden mit Bürgermobil (Tourenplan s. Flyer)

michael.luthardt@dielinke-barnim.de

www.michael-luthardt.de


 

Margitta Mächtig

Mitglied im Rechtsausschuss
Mitglied im Ausschuss für Haushaltskontrolle

Wahlkreisbüro
Breite Straße 46,
16225 Eberswalde
Tel.: (03334) 38 54 88
Fax: (03334) 38 54 89

maechtig@dielinke-barnim.de

www.margitta-maechtig.de

 

Landesverband mit neuem Newsletter

Seit Mitte Januar gibt der Landesvorstand der LINKEN Brandenburg einen neuen Newsletter heraus. Interessenten können diesen unter http://www.dielinke-brandenburg.de/politik/newsletter/ abonnieren. Einen Link zum Newsletter finden Sie auch auf unserer Homepage unter Landespolitik.


26. März 2012

LINKE-Minister zum "Anfassen"

Regionalkonferenz in Pritzwalk: Finanzminister Markov, Thomas Domres (MdL, stellv. Vorsitzender des Landesverbandes der LINKEN), Wirtschaftsminister Christoffers, Moderatorin Maria Strauss, Stefan Ludwig (Stellv. Fraktionsvoristzender und Landesvorsitzender der LINKEN, Fraktionsvorsitzende Kerstin Kaiser und Justizminister Schöneburg stellten sich den Fragen des Publikums (v.l.n.r.).
Ralf Christoffers bei seinen Ausführungen zur Wirtschaftspolitik.

Dieser Tage setzt DIE LINKE die Tradition der Regionalkonferenzen fort, um über Regierungshandeln zu informieren sowie mit ihren Mitgliedern und den Bürgern den Dialog zu vertiefen. Der Auftakt fand am 23. März in Pritzwalk statt und brachte eine Neuerung: Nach der „Podiumsrunde“ trafen sich die Minister der LINKEN mit ihren Gesprächspartnern an „runden Tischen“ und stellten sich den Fragen des Publikums. Auch wenn separate Räume für ein besseres akustisches Verstehen zu bevorzugen gewesen wären, waren im Vergleich zum Podiumsgespräch so doch die Chancen größer, Fragen an den Mann zu bringen und Ansichten auszutauschen. Gut: Zum Abschluss wurde in großer Runde eine Zusammenfassung der Gespräche an den Ministertischen geliefert.

Fraktionsvorsitzende Kerstin Kaiser hatte den Abend mit einer Kurzbilanz der Arbeit zur Halbzeit der Legislaturperiode begonnen. Sie verwies insbesondere auf die erreichten Maßnahmen zur Förderung der Bildung wie die beschlossene Neueinstellung von 2000 zusätzlichen Lehrern, die Verbesserung des Personalschlüssels in Kitas und Grundschulen. Auf der Haben-Seite könne auch die Wirtschaftspolitik mit dem Vergabegesetz und die Festlegung von Lohnuntergrenze bei der Vergabe öffentlicher Aufträge verbucht werden. Die soziale Handschrift der LINKEN zeige sich zudem bei der Umgestaltung der Förderpolitik. Es wurden Schritte zu mehr Mitbestimmung durch die Senkung des Wahlalters und die Erleichterung von Volksinitiativen gegangen. Allerdings konnten die Ziele im Bereich des Programms „Arbeit für Brandenburg“ aufgrund der Kürzung der Bundesmittel für aktive Arbeitspolitik nicht erreicht werden.

In ihren Statements vertieften die Minister anschließend diese Aussagen. Finanzminister Markov erklärte „Rot-Rot tut diesem Land gut“ und machte dies vor allem an den Fortschritten zur Haushaltskonsolidierung mit sozialem Augenmerk fest. Auch wenn das Sparen mitunter wehtäte, so sei der eingeschlagene Kurs, bis 2014 einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen, eine Frage der sozialen Gerechtigkeit.

Wirtschafts- und Europaminister Christoffers betonte den erreichten „konzeptionellen Bruch“ in der Wirtschaftspolitik, was sich in den Fortschritten zur Überwindung der Unterkapitalisierung der Unternehmen zeige. Außerdem werde die Unternehmensförderung zukünftig stärker abhängig von Nachhaltigkeit und Innovationsfähigkeit sein und gleichzeitig soziale Aspekte wie die Tariftreue berücksichtigen. Nicht zuletzt werde viel für eine höhere Transparenz getan, um die Betroffenen in Entscheidungsfindungen einzubeziehen.
Justizminister Schöneburg hob insbesondere Aspekte zur engeren Verbindung von sozialen und Menschenrechten hervor wie z. B. die personelle Verstärkung der Sozialgerichte aber auch Schritte zur erfolgreichen Resozialisierung von Straftätern.

In den Tischrunden mit den Ministern ging es dann ins Detail. So wurde mit Volkmar Schöneburg die Frage nach Chancen eines NPD-Verbots oder auch die Rechtmäßigkeit von Sitzblockaden gegen Naziaufmärsche diskutiert. Ein Recht auf Blockaden gebe es nicht, so der Minister. Allerdings hätten Gerichte bereits geurteilt, dass solche nicht strafbar seien.
Am Tisch von Ralf Christoffers spielte naturgemäß die Energiestrategie eine große Rolle. Das Land fördere u. a. mit dem Programm REN-Plus die weitere Entwicklung erneuerbarer Energien, darunter auch die Geothermie sowie verschiedene kommunale Projekte. Energiegenossenschaften könnten dazu beitragen, die Akzeptanz unter der Bevölkerung für Windkraftanlagen und Solarkraftwerke zu erhöhen, wobei er auf bislang ungelöste Probleme hinsichtlich der Rechtssicherheit hinwies. Er sprach sich für eine engere Kooperation zwischen Gemeinden und Energieerzeugern aus. Mit Blick auf die längerfristige Perspektive gab er zu bedenken, dass heute noch niemand mit Sicherheit sagen könne, wie in 10 bis 15 Jahren die Energiestruktur in Deutschland aussehen werde. Zudem sei stets die europäische Dimension dieses Vorhabens zu berücksichtigen.
Fragen der Energiewende waren auch Thema am Tisch von Helmut Markov, der an die soziale Komponente dieser gesellschaftlichen Umwälzung erinnerte. Weniger bemittelte Familien hätten bereits jetzt Probleme ihre Stromkosten zu bezahlen. Darüber hinaus ging es auch um die kostenlose Schülerbeförderung sowie um die Kommunalfinanzen. Markov kündigte an, überschuldete Kommunen durch das Land zu entlasten.

Dem Landesvorsitzenden Stefan Ludwig, stellv. Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Landtag, war es vorbehalten, einen Ausblick für die nächsten Monate bis zur Neuwahl des Landtages 2014 zu geben. DIE LINKE wolle die Grundlagen für ein längeres gemeinsames Lernen der Schüler, für die Gemeinschaftsschule legen. Unter Berücksichtigung des demografischen Wandels werden Konzepte für den ländlichen Raum, für die zukünftige Gesundheitsversorgung, für stabile Kommunalfinanzen entwickelt. Dazu hat bereits eine Debatte über das Leitbild „Brandenburg 2020+“ begonnen. Er lud alle herzlich ein, sich daran zu beteiligen.
Der Abend war dafür ein gutes Beispiel.
W. Kraffczyk


Dicht umringt: Ralf Christoffers ...
... und Helmuth Markov an den "Ministertischen".
8. März 2012

Klausur der Landtagsfraktion in Wittenberge

Die Linksfraktion im Brandenburger Landtag traf sich am 5. und 6. März in Wittenberge zu ihrer Frühjahrsklausur, um die Schwerpunkte der Arbeit bis zum Ende der Legislaturperiode abzustecken. Fraktionsvorsitzende Kerstin Kaiser fasste in einer Pressemitteilung erste Schlussfolgerungen zusammen:

"Im Zentrum stehen dabei einerseits Wirtschaft und gute Arbeit, andererseits die Stabilisierung der gesundheitlichen Versorgung im Land – insbesondere in den dünner besiedelten Räumen.

Für wirtschaftliche Entwicklung und gute Arbeit in Brandenburg hat das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten bereits im vergangenen Jahr wesentlichen Weichenstellungen vorgenommen. Auf dieser Grundlage legen wir besonderen Wert auf:

  1. Steigerung der Innovationskraft und des Technologietransfers in der Region. Wir wollen Brandenburg und Berlin als europäische Innovationsregion etablieren. Im Zusammenhang mit dem europäischen Forschungsrahmenprogramm (bis 2020) sowie den Strukturfondsverordnungen wollen wir Grundlagenforschung, Technologieentwicklung und Technologietransfer sowie Produkt- und Markteinführung als Wertschöpfungskette besser miteinander vernetzen. Neben der Excellenzforschung soll auch verstärkt die Erreichung von Excellenz durch Kooperationsvorhaben zwischen Wirtschaft und Wissenschaft unterstützt werden.
  2. Etwa 15.000 Unternehmen in Brandenburg müssen in den nächsten Jahren einen Generationswechsel bewältigen. Wir wollen Betriebsübergänge und Nachfolgeregelungen politisch so begleiten, dass die Unternehmen dabei ihre Zukunft sichern und nicht etwa vom Markt verschwinden.
  3. Wir wollen statt Schwarzarbeit, Leiharbeit und Werkverträgen gute Arbeit durchsetzen. Deswegen unterstützen wir die gemeinsame Suche von Politik, Gewerkschaften, Kammern und Wirtschaftsverbänden nach geeigneten Maßnahmen dafür.

Wir teilen die Sorge der Brandenburgerinnen und Brandenburger vor allem in den ländlichen Regionen, wegen unbesetzter Arztpraxen, durch weite Wege und schlechte Verkehrsverbindungen vom Zugang zu gesundheitlicher Betreuung ausgeschlossen zu werden. Die Weichenstellungen des Bundes sind dabei alles andere als hilfreich. Dennoch und gerade deswegen werden wir mit aller Konsequenz die auf Landesebene verbleibenden Möglichkeiten nutzen. Das heißt vor allem:

  1. Starke Krankenhäuser sind die Ankerpunkte der gesundheitlichen Versorgung. Wir wollen, dass alle Krankenhausstandorte erhalten bleiben. Die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Mittel für die Krankenhausfinanzierung werden bereitgestellt. Die Investitionsfinanzierung des Landes wird reformiert. Künftig werden den Krankenhausträgern die Landesmittel nicht mehr für einzelne Investitionsvorhaben zur Verfügung gestellt, sondern als Pauschale ausgereicht. Kliniken können damit Investitionen besser planen und frühzeitiger beginnen. Sie können Mittel ansparen oder Kredite aufnehmen.
  2. Mit der „Gemeindeschwester“ (AGnES II) und im Bereich der Telemedizin haben die beteilgten Akteure gute Erfahrungen gesammelt. Brandenburg ist damit bundesweit Vorreiter. Diese Möglichkeiten sollen überall nutzbar gemacht werden.
  3. Nach Auffassung der Fraktion sollte auf Landesebene ein/e Patientenbeauftragte/r eingesetzt werden.

Im einzelnen wird die Fraktion auf ihrer nächsten Sitzung dazu Beschlüsse fassen."