Minister Rupprecht hat eine erste positive Bilanz bei der Umsetzung des neuen Kita-Gesetzes gezogen.
Dazu erklärt die Landtagsabgeordnete Margitta Mächtig: Die Novellierung des Kita-Gesetzes gleich im ersten Jahr der Legislatur der rot-roten Koalition hat sich als richtig erwiesen. Dies führte zu einer spürbaren Verbesserung der Betreuung in den Kindertagesstätten des Landes.
"Bei meinen Besuchen in Kitas in Eberswalde und Lichterfelde konnte ich die positiven Wirkungen bereits zur Kenntnis nehmen", so die Landtagsabgeordnete. Das novellierte Kita-Gesetz ist am 1. November 2010 in Kraft getreten. Der Betreuungsschlüssel für Kinder unter drei Jahren wurde von 1 Erzieherin für 7 Kinder auf 1 zu 6 und für über Dreijährige von 1 zu 13 auf 1 zu 12 gesenkt.
Die rot-rote Koalition stellt dafür - trotz angespannter Haushaltslage - künftig jährlich 36 Mio Euro zusätzlich für die Kitabetreuung zur Verfügung. Mit diesem Schritt unterstreicht sie, dass es ihr mit ihrer Prioritätensetzung zugunsten der Bildung ernst ist.
Auch die parallel zum Kita-Gesetz geänderte Kita-Personalverordnung hat sich bisher bewährt. Dadurch wurden die Zugangsmöglichkeiten für angehende Fachkräfte in den Kindertagesstätten erweitert, ohne die Qualität der Bildung, Betreuung und Erziehung aufs Spiel zu setzen. Jetzt kommt es darauf an, die Kindertagesstätten bzw. deren Träger bei der Qualifizierung von Quereinsteigern zu unterstützen.
Dennoch ist aus Sicht der Partei DIE LINKE mit diesen Schritten das Ende der Fahnenstange bei der Personalausstattung der Kitas noch nicht erreicht. Bei entsprechenden finanziellen Möglichkeiten sollten weitere folgen.