Am letzten Wochenende wählten die LINKEN in Bernau einen neuen Vorstand. Auf der Mitgliederversammlung wurde eine konstruktiv kritische Bilanz gezogen.
In der Stadtpolitik hat die Linksfraktion die Fragen, die die Bürger bewegen, auf die Tagesordnung gesetzt. Das betrifft den Straßenausbau, die Wasser- und Abwasser-Gebühren und Beiträge, die freiwilligen sozialen und kulturellen Leistungen der Stadt,
In der kommunalen Politik setzt DIE LINKE weiter auf Transparenz und Bürgerbeteiligung. So wurde auf Initiative der Fraktion eine Einwohnerbeteiligungssatzung beschlossen und für dieses Jahr erstmals einen Bürgerhaushalt auf den Weg gebracht, resümierte die Fraktionsvorsitzende Dr. Dagmar Enkelmann.
Viele LINKE beteiligten sich aktiv an der Verhinderung von Neonazi-Aufmärschen in Bernau und im Barnim. Antifaschistische Aktionen und die notwendige antirassistische, politische Bildungsarbeit durch Vereine und Verbände will man gerade angesichts der bekannt gewordenen rechtsextremistischen Verbrechen weiterhin konsequent politisch unterstützen.
Aktiv, wenn auch leider erfolglos, blieb das gemeinsame Engagement mit Gewerkschaften und anderen politischen Kräften für den Erhalt der Arbeitsplätze der Mitarbeiter der Firma LIEKEN in Bernau.
Mit neuen Ideen und Konzepten für die künftige politische Arbeit der Partei DIE LINKE in Bernau konnte sich Thomas Sohn bei der Wahl des Stadtvorsitzenden durchsetzen.
So regte er ein 10-Punkte-Programm an, das u. a. mehr Kontakte zu sozialen Vereinen und Verbänden vorsieht. Ein erstes Treffen soll es am 9. Februar geben. DIE LINKE will auch in den Ortsteilen mit Kultur- und Bildungsangebote stärker präsent sein. Eine bessere Vernetzung der Akteure in Stadtvorstand und Stadtfraktion wird von ihm angestrebt.
Dem neuen Stadtvorstand gehören neben Thomas Sohn Bärbel Mierau, Margot Ziemann, Sören Ole Gemski, Martin Günther, Norbert Hollmann, Joachim Ronnger und Hans-Günther Spangenberg an.
Zur ersten Beratung wird sich der neu gewählte Stadtvorstand am Mo., 6. Februar um 17 Uhr in der Geschäftsstelle, Berliner Str. 17, treffen. Die Beratung ist öffentlich. Wer Interesse an der Politik der LINKEN hat, ist herzlich eingeladen.
DIE LINKE. Stadtverband Bernau