7. Februar 2012

Auch wir sollten einmal mehr wagen!

Angeregt durch den Kuba-Abend Mitte Januar in Bernau (s. Bericht) erhielten wir einen Leserbrief mit Gedanken zum bilateralen Austausch mit der Karibikinsel:

Es wäre zu wünschen, dass auch die ostdeutschen Bundesländer ihr Wissen und Können mehr in die Waagschale werfen würden. Zumal es immer noch viele Kontakte zur Karibikinsel gibt. Die sollte auch Brandenburg nutzen, auch wenn die Medien dann wieder schreien: Das rot-rote Brandenburg bandelt mit dem kommunistischen Kuba. Bundesländer wie Hessen, Bayern und Baden-Württemberg machen es vor. Dort übernahm selbst ein Herr Stoiber die Schirmherrschaft über einen Kubanischen Handelstag in München. Da sollte DIE LINKE in Regierungsverantwortung einfach auch einmal mehr wagen, zumal es von Nutzen beider Seiten sein kann.

Vielleicht ließe sich hiermit auch eine Diskussion anregen: Wie hält es DIE LINKE, auch in Regierungsverantwortung, mit unseren Freunden in Kuba (und Lateinamerika)? Sollte sie dann aus Staatsräson stillhalten oder offensiv agieren? Können wir nicht das vorhandene Potential auf beiden Seiten zum Nutzen beider Seiten einbringen?

Zumindest sollte DIE LINKE dem kubanischen Volk weiterhin solidarisch zur Seite stehen, trotz immer wieder vorgetragenen Anfeindungen selbsternannter Demokraten und sich nicht ständig in Selbstkasteiung üben.

Erik Fischer