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22. September 2011

Wem gehört die Welt?

Oder: Warum Rot das bessere Grün ist.

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Die globale Erwärmung einzudämmen, die Zerstörung von Regenwäldern oder das Aussterben von Arten zu stoppen, sind für einen großen Teil der Menschheit keine Luxusprobleme, sondern Überlebensfragen. Eine Klimapolitik, die diesen Menschen nach den Kosten des Desasters der kapitalistischen Industrialisierung auf Basis billiger Energie aus Öl und Kohle nun auch noch die Kosten des Aufräumens aufbürden will, ist nicht nur moralisch zu verurteilen und zutiefst ungerecht....

 

Wir müssten die Kontrolle über unsere Energieversorgung den Konzernen wegnehmen, die unter dem ganz normalen kapitalistischen Profitwahn immer noch die dreckigsten Arbeiten in ihren AKWs von LeiharbeiterInnen erledigen lassen, die in Brandenburg auf neue Tagebaue und das Verpressen von CO2 in den Untergrund dringen. Wir müssten Energieversorgung neu organisieren, mit demokratischer Kontrolle, wahrscheinlich auf kommunaler Ebene. Die Braunkohle unter der Lausitz müssten wir im Boden lassen, und nicht nur viele neue Windräder und Solaranlagen bauen, sondern auch den Energieverbrauch radikal reduzieren. MEHR

 

(Quelle: AK Klima von Linksjugend solid)