23. September 2017

Mitreißender Wahlkampfhöhepunkt

Parteivorsitzender Riexinger geißelt Missstände in Deutschland

Unsere Direktkandidatin Kerstin Kühn (r.) im Interview mit D. Enkelmann.
Bernd Riexinger während seiner kämpferischen Rede.

In Bernau erlebte der Wahlkampf unseres Kreisverbandes am 22.9. mit einer Open-Air-Veranstaltung seinen Höhepunkt. Der Wahl-Truck der LINKEN am Steintor diente als Tribüne für die RednerInnen. Davor bot die "East Side Fun Crew" in den Pausen ein beeindruckendes Tanzprogramm. Ein Infostand präsentierte das Wahlprogramm und Flyer zu unseren wichtigsten Forderungen für die neue Wahlperiode des Bundestages. Ein Popkorn-Automat sorgte für Gaumenfreude, ein Stand von Cuba sì für geistige Getränke.
Nach einigen Begrüßungsworten unseres Bürgermeisters stellte sich unsere Direktkandidatin Kerstin Kühn dem Publikum vor und erläuterte ihre Schwerpunkte für eine mögliche Arbeit im Bundestag: Kampf für den Frieden, guter Lohn für gute Arbeit, auskömmliche Rente, mehr Mittel für Schulen, Kitas und das Gesundheitswesen sowie weitere Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge. Dazu gehörten auch die Banken, die ins Gemeineigentum überführt werden müssten.
Danach trat unsere Spitzenkandidatin in Brandenburg, Kirsten Tackmann, ans Mikrofon. Auch für sie ist "Frieden mehr als Abwesenheit vom Krieg". Als Tierärztin hat sie sich vor allem der nachhaltigen Landwirtschaft verschrieben. Ihr Credo: Die Landwirtschaft braucht andere Strukturen, frei vom Agieren multinationaler Konzerne, hin zur regionaler Verarbeitung und Absatz landwirtschaftlicher Produkte im Einklang mit der Umwelt.
Höhepunkt der Veranstaltung war dann die Rede unseres Parteivorsitzenden Bernd Riexinger, der die Misstände in der Arbeitswelt, im Bildungs- und Gesundheitswesen, in der Rentenpolitik und weiteren sozialen Bereichen anprangerte. Er könne nicht erkennen, dass irgendeine andere Partei daran grundsätzlich etwas ändern wolle. Er zeigte sich enttäuscht von der SPD, die einen Abgrenzungskurs zur LINKEN fährt, von den Grünen, die auf eine "Jamaika"-Koalition schielt. Mit Bezug auf Vorwürfe an unsere Partei ob einer angeblichen unrealistischen "Wünsch-Dir-Was"-Kampagne stellte er unsere Finanzierungsvorschläge vor - Wiedereinführung einer Vermögenssteuer, eine gerechte Erbschaftssteuer, eine solidarische Sozialversicherung und Absenkung der Militärausgaben. "Eigentlich sind unsere Forderungen nur vernünftige Normalität", erklärte er unter langanhaltendem Beifall abschließend.

Das Fazit: Nur mit einer starken LINKEN im Bundestag sind Veränderungen möglich!