9. März 2011

Für mich soll´s rote Rosen regnen ...

Bernauer LINKE luden zum Frauentag ein

Angelika Warning und ihre musikalische Begleiterin am Akkordeon, Silke Lange

Zum 100. Jahrestag des Internationalen Frauentages lud die Fraktion DIE LINKE in der Stadtverordnetenversammlung Bernau b. Berlin zu einem musikalisch-literarischen Programm ein. Es war eine unterhaltsame Hommage an die Initiatorin des Internationalen Frauentages, Clara Zetkin. Mit Augenzwinkern und Humor präsentierten die Berliner Schauspielerin Angelika Warning  und ihre musikalische Begleiterin am Akkordeon, Silke Lange, ihr Programm „Clara Zetkin – Befreiungssehnsüchtige“.  In Liedern, Geschichten und Texten führten sie durch das Leben von Clara Zetkin und ihre Zeit, ließen aber dort, wo es nötig erschien, auch aktuelle Bezüge nicht aus.

Eröffnet wurde das Programm  mit dem Couplet von Friedrich Holländer aus dem Jahr 1919  „Raus mit den Männern aus´m Reichstag“. Aktuelle Ähnlichkeiten waren dabei rein zufällig, aber nicht unbeabsichtigt. Zitiert wurde auch Clara Zetkins Rede als Alterspräsidentin zur Eröffnung des Reichstages am 30. August 1932, als sie zur Aktionseinheit gegenüber der faschistischen Gefahr aufrief. Antikriegslieder von Tucholsky, Brecht und Eisler schlossen sich an.
Auch wenn die beiden Frauen augenzwinkernd den "Zweitältesten Frauenberuf" von Georg Kreisler "Das Mädchen mit den drei blauen Augen" interpretierten – mal anrührend, mal satirisch, gab es Beifall aus dem vorwiegend weiblichen Publikum. Sie fragten mit Brecht/Weill  "Denn wovon lebt der Mensch?", ließen die "Marseillaise" erklingen und zum Schluss Hildegard Knefs "Rote Rosen regnen". Die Bernauer Frauen dankten mit herzlichem Beifall.

Margot Ziemann


Der 8. März in Eberswalde

Wenn auch nicht zum hundertsten Mal, so doch seit 1990 ununterbrochen in guter Tradition,  dankten die Mitglieder Der Linken. Eberswalde den berufstätigen Frauen für ihr Engagement in Beruf, Familie und Gesellschaft mit einem obligatorischen Blumengruß.
Erster Einsatzort war das Unternehmen in Eberswalde, welches die meisten Frauen im Schichtbetrieb beschäftigt. Deshalb standen bereits ab 5:00 Uhr die Genossen mit Rosen in der Hand vor dem Werner-Forßmann und dem Martin-Gropius Krankenhaus und zauberten ein Strahlen in die Gesichter der Mitarbeiterinnen der Nacht- und Frühschicht.
Im Laufe des Vormittags wurden dann mit Unterstützung der Land– und Kreistagsabgeordneten sowie der Fraktionsmitglieder der Stadtverordnetenversammlung diverse öffentliche Verwaltungen, Kinder- und Senioreneinrichtungen besucht.

Karin Wagner