20. August 2012

Heißer Abend bei den LINKEN

Nicht nur Wetterhoch „Achim“ und der Kohlerost sorgten am 18. August beim 2. „Roten Grillen“ der Barnimer LINKEN in Helenenaue nahe Bernau für so manche Schweißperle. Die Zeitungen des Tages hatten für genug Gesprächsstoff für die knapp 40 Teilnehmer dieser ungezwungenen Runde gesorgt.

Da war zunächst die für viele überraschend veröffentlichte Ankündigung unserer Abgeordneten Dagmar Enkelmann, für die nächste Bundestagswahl 2013 nicht mehr für die Landesliste, sondern nur noch als Direktkandidatin antreten zu wollen. Insbesondere traf die dafür erklärte Begründung – politische Differenzen mit dem Landesverband – zum Teil auf Unverständnis. Ungeachtet bekannter strittiger Positionen im Landesverband zu dem einen oder anderen Thema sollten doch die Chancen für die Verteidigung des Bundestagsmandat für den Barnim deshalb nicht gemindert werden, war mitunter zu hören.
Und dann der Beschluss der Bernauer Stadtverordnetenversammlung, dass die Stadt den WAV Panke-Finow verlassen soll. Über die Konsequenzen dieser Entscheidung konnten auch unsere anwesenden Stadtparlamentarier keine Auskunft geben, da es vorab keine verlässlichen Untersuchungen, keine belastbaren Daten gab. Einig war man sich weitgehend darin, dass mit diesem Schritt das Solidarprinzip mit Füßen getreten wird. Unsere Fraktion hatte jedenfalls geschlossen dagegen votiert, was zustimmend in der Runde zur Kenntnis genommen wurde.
Nicht zuletzt war auch der Rücktritt von Kerstin Kaiser als Vorsitzende der Landtagsfraktion der LINKEN ein Thema. Da sie keine Begründung für den Verzicht auf eine erneute Kandidatur für diese Funktion gegeben hatte, waren verschiedenen Spekulationen an diesem Abend Tür und Tor geöffnet.

Aber es wurde nicht nur heiß diskutiert. Zum Ende der Urlaubsperiode gab es auch manch eine lustige Episode aus der Ferienzeit zu berichten, Erlebnisse auszutauschen, einen Rückblick auf das 1. Halbjahr zu tätigen und den Blick voraus zu richten. Dazu gab´s Musik vom Laptop und auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Schließlich war man sich einig, dass mit diesem Event nun erfolgreich eine Tradition begründet wurde, die man im nächsten Jahr unbedingt fortführen will.

W. Kraffczyk

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