Sommerfest in Panketal

Kaffee- und Kuchenbasar war ebenso eingerichtet ...
... wie der Grillstand von Leo Ring, wo auch ein kühles Helles gezapft wurde.
Auch für die Kleinen gab es genug Betätigungsmöglichkeiten.
Allerorts nutzte man die Gelegenheiten, um sich auszutauschen - hier Dagmar Enkelmann (rechts) mit Christel Zillman und Lothar Gierke.
Höhepunkt war der Auftritt der "Panketaler Piraten".
 
27. Juni 2010

Sommerfest der Panketaler LINKEN

Mohrbo bei seiner Zaubershow
In einer Dieskussionsrunde mit Ralf Christoffers und Frau Thede

Zu ihrem 1. Sommerfest hatte die Panketaler Basisorganisation der LINKEN für den Nachmittag und Abend des 26. Juni eingeladen. Mit viel Engagement und Kreativität hatten die Genossen das Gelände rund um die Mensa bei der Zepernicker Gesamtschule zu einem Spiel- und Erlebnispark für Groß und Klein verwandelt. Bastelstraße und Origamiecke, Rasenskipiste und Krocketfeld – kaum ein Wunsch nach Spiel und Spaß blieb offen. Zum Abend sorgte ein Feuerkorb für romantische Stimmung.

Natürlich wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Neben dem obligatorischen Kuchen- und Kaffeebasar bot die Firma „Leo`s Restauration“ Köstliches vom Grill und Kühles aus dem Zapfhahn. Daneben konnten an einem Stand Zuckerwatte und andere süße Leckereien erworben werden.

Schon ab 14.30 Uhr war die vor der Mensa provisorisch eingerichtete Bühne Schauplatz vielfältiger kultureller Darbietungen. Zuerst versetzten die Zauberer Leono und Tohahn die Besucher in Erstaunen. Später folgte Zauberer Mohrbo, der z. B. Tauben aus dem „Nichts“ erscheinen ließ. Zwischendurch erfreute das Kinder- und Jugendensemble Sadako mit seinen Darbietungen die Besucher. Aber der Höhepunkt war wohl der Auftritt der „Panketaler Piraten“, die mit gängigen Melodien und aktuell witzigen Texten das Publikum in Stimmung versetzte. Die Spielpausen der „Piraten“ wurden durch das Verlesen moderner „Märchen“ frei nach den Brüdern Grimm verkürzt.

Aber auch der Gedanken- und Meinungsaustausch zu aktuellen Themen kam natürlich nicht zu kurz. So fanden sich knapp 50 interessierte Bürger zu einer Diskussionsrunde zum Thema „Nachhaltige Abwasserentsorgung“ ein. Als Gäste konnten die Veranstalter Ralf Christoffers, Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg und Landtagsabgeordneter, sowie Frau Thede vom kommunalen Eigenbetrieb Panketal begrüßen. Vor dem Hintergrund des zum Jahresende auslaufenden Vertrages über die Einleitung der Panketaler Abwässer in das Klärwerk Schönerlinde wurden mögliche Alternativen für die Zukunft erörtert – von einer einfachen Vertragsverlängerung über den Bau einer neuen Abwasserdruckleitung bis hin zur Errichtung eines eigenen Klärwerkes.

In der Diskussion wurde deutlich, dass für eine dauerhafte Lösung des Problems noch etliche Fragen zu klären wären. So ist es beispielsweise wünschenswert, das gereinigte Wasser in der Region zu belassen, doch stehen bislang gesetzliche Regelungen in Brandenburg einem Verrieseln oder einer Einleitung in Flüsse entgegen. Auch ist noch immer nicht klar, wo ein eigenes Klärwerk seinen Standort haben könnte. Deshalb empfahl dann auch Ralf Christoffers, zunächst Machbarkeitsstudien zu den verschiedenen Varianten erstellen zu lassen, die Vor- und Nachteile, einschließlich der Umweltaspekte, auf dieser Grundlage genau abzuwägen und erst dann eine Entscheidung zu treffen. Dabei gab er zu bedenken, dass im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit diese nicht zulasten anderer gehen sollte. Unabhängig davon versprach er, im Rahmen der Gespräche über die Kooperation mit Berlin Verhandlungen über die bislang praktizierte Erhebung von Mehrwertsteuer für die Einleitung der Abwässer in das Berliner Klärwerk Schönerlinde anzuregen.

Und auch nach Abschluss des Forums stand Ralf Christoffers den Bürgern für Gespräche zur Verfügung, was diese rege nutzten. Am frühen Abend konnten sich die Besucher des Festes mit ihren Fragen zudem an die Barnimer Bundestagsabgeordnete der LINKEN Dr. Dagmar Enkelmann wenden.

Als dann zu vorgerückter Stunde die Aufräumarbeiten begannen, war ein gelungener Nachmittag vergangen. Schade nur, dass noch zu wenige Panketaler sich dieses Erlebnis gönnten. Aber vielleicht spricht es sich ja bis zum nächsten Sommerfest in 2 Jahren herum, dass die LINKEN in Panketal vortrefflich feiern können.

W. Kraffczyk