Der neue Stadtvorstand

Der neue Stadtvorstand: Martin Günther, Bärbel Mierau, Dr. Siegfried Hegenbarth, Thomas Sohn und Sören-Ole Gemski (v.l.n.r.). Margot Ziemann, H.-G. Spangenberg und Benno Schwigon konnten nicht an der Versammlung teilnehmen.
 

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Mo., Di. und Do. 9.00-17.00 Uhr

Fr. 9.00-12.00 Uhr

 
8. Juni 2016

Wahlprogramm DIE LINKE Bernau für die Ortsbeiratswahl in Bernau Waldfrieden am 10.07.2016

beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 22.04.2016

Sören-Ole Gemski

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Bernauer Ortsteils Waldfrieden

Die LINKE. Stadtverband Bernau hat beschlossen, zur Wahl des Ortsbeirates für den Ortsteil Waldfrieden anzutreten. Sören Ole Gemski, der langjährige Einwohner und Stadtverordnete von Waldfrieden, ist unser Kandidat, er ist in den Vereinen des Ortsteiles gut verankert. Gemeinsam mit Ihnen wird er die wichtigen Anliegen, die sich aus unserem Zusammenleben ergeben, lösen.

Wir Bürgerinnen und Bürger von Waldfrieden lieben unseren friedlichen Stadtteil. Nicht nur dass wir von unserer Haustür direkt zum Waldspaziergang aufbrechen können, sondern auch dass wir hier ein geselliges etabliertes Gemeinschaftsleben haben. Jeder von uns freut sich auf das Weihnachtsbaumverbrennen und die Feste der Waldstrolche. Durch den Sportverein Grün-Weiß Bernau Waldfrieden gibt es hier vielfältige sportliche Aktivitäten mit dem Höhepunkt des jährlichen Integrationssportfestes.

Und mit dem Bauhausdenkmal Bundesschule Bernau befindet sich eines der bedeutendsten Bauwerke der klassischen Moderne in unserem Viertel, das hoffentlich bald als UNESCO-Welterbe anerkannt wird.

Hier im Waldfrieden sind wichtige Bildungseinrichtungen der Stadt Bernau und des Landkreises Barnim konzentriert – das Barnim Gymnasium, das OSZ II, die Bildungsstätte der Berliner Handwerkskammer BIZWA und nicht zuletzt die Einrichtungen des Internationalen Bundes IB. Ein zukünftiger Ortsbeirat sollte die Zusammenarbeit mit diesen Einrichtungen suchen, um Synergieeffekte für den Ortsteil zu erreichen.

Gemeinsam mit städtischen und kreislichen Institutionen muss der zukünftige Ortsbeirat versuchen, die noch bestehenden Defizite im ÖPNV zu beseitigen. Dazu gehören die zu geringe Taktfrequenz und dessen Fehlen zwischen 20:00 Uhr und 4:30 Uhr. Auch das weitgehende Fehlen von Einkaufsmöglichkeiten ist ein spezielles Merkmal von Waldfrieden. Hier entstehen Potentiale für die weitere Arbeit des Ortsbeirates.

Bei der weiteren Ausgestaltung unseres Ortsteiles setzen wir auf die bewährte Zusammenarbeit mit ortsansässigen Vereinen, Gewerbetreibenden und natürlich auch mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern von Bernau-Waldfrieden.

26. April 2016

Bernauer LINKE nominierte Kandidaten für Ortsbeiratswahl

Stadtvorsitzender T. Sohn bei seiner Begrüßungsansprache.
Sören-Ole Gemski stellte Thesen des Wahlprogramms der LINKEN für die Ortsbeiratswahl vor.

Am 22. April fand im Bauhausensemble die Mitgliederversammlung des Bernauer Stadtverbandes der LINKEN zur Aufstellung der Kandidatenliste für die Wahl des Ortsbeirates für den neuen Stadtteil Waldfrieden statt. Stadtvorsitzender Thomas Sohn erinnerte in seiner Begrüßungsansprache an die historische Bedeutung des Gebäudekomplexes als ehemalige Bundesschule der Gewerkschaften und schlug einen Bogen zum Solidaritätsgedanken in der Gegenwart gegenüber den geflüchteten Neubürgern, die vor allem hier im Ortsteil Unterkunft gefunden haben.

Nach der Wahl des Tagungspräsidiums, der Wahl- und Mandatsprüfungskommission sowie der Annahme von Tages-, Geschäfts- und Wahlordnung stellte Sören-Ole Gemski, Mitglied des Stadtvorstandes der Partei und der Linksfraktion in der Stadtverordnetenversammlung, Thesen des Programmentwurfs vor, mit dem der Stadtverband in die Ortsbeiratswahl am 10. Juli gehen will. Anknüpfend an die gute Entwicklung des Stadtteils, die sich u. a. in der Rekonstruktion des Bauhausdenkmals, der Ansiedlung von kleinen und mittleren Unternehmen und im Zuwachs an Einwohnern zeigt, geht es der LINKEN um die weitere Ausgestaltung des Ortsteils und die Lösung von Alltagsproblemen. Dabei setzt sie auf die bewährte Zusammenarbeit mit ortsansässigen Vereinen, Gewerbetreibenden und den Bürgern. So soll gemeinsam ein Ortsentwicklungskonzept erarbeitet und Vorschläge für den Ausbau der Infrastruktur, insbesondere hinsichtlich der Einkaufsmöglichkeiten und der Gastronomie, unterbreitet werden. Unabdingbar ist zudem die Verbesserung des ÖPNV, die Anbindung des Ortsteils mit öffentlichen Verkehrsmitteln an das Stadtzentrum. Ferner will sich DIE LINKE für eine weitere gedeihliche Entwicklung des gesellschaftlichen Lebens durch Förderung der Tätigkeit der Vereine und Einrichtungen wie des „SV Grün-Weiß-Bernau“, der „Waldstrolche“ oder der Wohnungsgenossenschaft GeWaWo einsetzen. Nicht zuletzt wird DIE LINKE gute nachbarschaftliche Beziehungen mit den Übergangsheimen, den Ausbau der Kontakte zu und eine rasche Integration der geflüchteten Neubürger befördern.

In der anschließenden Diskussion wurde darüber hinaus darauf hingewiesen, dass der Ortsteil u. a. durch das rekonstruierte Freibad entwicklungsfähige touristische Potenziale besitzt. Außerdem sollte die Bedeutung des Ortsteils als Bildungsstandort sowie als Refugium der Jägerschaft stärker beachtet werden. Insgesamt wurden die Thesen des Wahlprogramms einstimmig angenommen.

Bei der Aufstellung der Kandidaten für die Ortsbeiratswahl blieb Sören-Ole Gemski letztlich allein. Mehrheitlich befürworteten zudem die Versammlungsteilnehmer sich auf eine Kandidatur zu konzentrieren. Bei der Abstimmung erhielt Gemski – bei einer Gegenstimme – das Vertrauen der Stimmberechtigten.
W. Kraffczyk

Blick in den Versammlungsraum im Meyer-Wittwer-Haus.
Die Urne für den geheimen Wahlgang