Am 10. April 2010 in der Bernauer Stadthalle

Bernd Ihme von der Programmkommission der Bundespartei während seines Referats
In der Diskussion um das Grundsatzprogramm der Partei ergriff auch Ralf Christoffers, MdL und Minister in Brandenburg, das Wort.
Der Kreisvorsitzende Sebastian Walter kündigte in der Diskussion verschiedene Veranstaltungen zur Vertiefung der Programmdebatte an.
 

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11. April 2010

Bernauer Linke wählte neuen Stadtvorstand

Der neue Bernauer Stadtvorstand: H.-G. Spangenberg, Joachim Ronnger, Bärbel Mierau, Thomas Sohn, Margot Ziemann, Norbert Hollmann und Sören-Ole Gemski (v. l. n . r.)

Am Sonnabend, den 10. April 2010, fand sich knapp ein Drittel der 225 Bernauer Mitglieder der Partei DIE LINKE in der Stadthalle ein, um einen neuen Stadtvorstand zu wählen. Die Mitgliederversammlung begann mit dem Startschuss zur Diskussion über das Grundsatzprogramm der Partei, wozu das Mitglied der Programmkommission Dr. Bernd Ihme als Referent eingeladen worden war. An der lebhaften Aussprache dazu nahmen auch Genossen aus dem ganzen Kreisgebiet teil (s. Pressemitteilung und unter "Standpunkte").

In seinem Rechenschaftsbericht zog der Vorsitzende des Stadtvorstandes Sören-Ole Gemski insgesamt eine positive Bilanz der gut zweijährigen Arbeit. Er verwies insbesondere auf die Erfolge bei den Kommunalwahlen 2008, wo DIE LINKE als stärkste Kraft hervorging. Aber auch der Gewinn eines Direktmandates bei der Bundestagswahl 2009 durch Dr. Dagmar Enkelmann und bei der Landtagswahl durch Ralf Christoffers könne auf der Habenseite verbucht werden. Selbstkritisch bewertete S.-O. Gemski zugleich, dass die Bernauer Bürgermeisterwahl nicht zugunsten der LINKEN gestaltet werden konnte.

Es bleibe eine beständige Aufgabe, zielstrebig für die LINKE zu werben, neue Sympathisanten und Mitglieder zu gewinnen, neue Ideen zu entwickeln und Einvernehmen mit potentiellen Bündnispartnern zu erreichen. Die Diskussion über das neue Grundsatzprogamm der Partei biete dafür eine gute Basis.
Gleichzeitig müsse die Zusammenarbeit in den eigenen Reihen verbessert werden. Zukünftig soll es deshalb regelmäßige Tagungen des Stadtvorstandes mit den Sprechern der Basisorganisationen geben. Auch die  öffentliche Diskussionsreihe "Draufsichten, Ansichten, Einsichten" werde weitergeführt.

Die anschließende Aufstellung der Kandidaten für den Stadtvorstand machte deutlich, dass der Kreis der Genossen, die bereit und in der Lage sind Verantwortung zu übernehmen, recht begrenzt ist. Zudem gab es offensichtlich im Vorfeld der Veranstaltung kaum Versuche, geeignete KandidatInnen zu gewinnen. Weder fand sich ein Gegenkandidat für den Vorsitzenden, noch konnte die Frauenquote eingehalten werden. Obwohl die Wahlordnung vorsah neben dem Vorsitzenden noch 9 weitere Vorstandsmitglieder zu wählen, gingen letztlich nur 7 GenossInnen, darunter 2 Frauen, ins Rennen.

Als Vorsitzender wurde Sören-Ole Gemski wiedergewählt. Zum Stadtvorstand gehören darüber hinaus Norbert Hollmann, Bärbel Mierau, Joachim Ronnger, Hans-Günther Spangenberg, Thomas Sohn und Margot Ziemmann.

W. K.

Blick in den Tagungssaal: Das Interesse an der Programmdiskussion war groß. An der Wahl des Stadtvorstandes beteiligten sich nur 71 Genossen.
Der alte und neue Vorsitzende des Bernauer Stadtvorstandes S.-Ö. Gemski während seines Rechenschaftsberichtes.