8. November 2011

Eberswalder LINKE. beschließt Strukturänderung

Blick in den Tagungssaal.

Die Eberswalder LINKE. hat auf ihrer letzten Gesamtmitgliederversammlung die Veränderung ihrer Parteistruktur beschlossen. Die bisher im Stadtverband organisierten sieben Basisorganisationen werden künftig zu zwei Organisationseinheiten vereint.

Grundlage des Beschlusses war eine zuvor durch die Arbeitsgruppe Struktur erarbeitete Analyse zur Organisation der vorhandenen Basisgruppen, ihren Aktivitäten, der Zusammensetzung und der vorhandenen Altersstruktur. Dabei wurde sichtbar, dass eine effiziente politische Arbeit – welche auch nach Außen hin sichtbar und wahrgenommen wird - nicht mehr überall gegeben ist. Auch die recht unterschiedliche Anzahl der MitgliederInnen und SympathisantInnen  in den Basisgruppen – von vier bis über dreißig – ermöglichte nicht immer eine aktive Mitarbeit und Mitgestaltung.  

Gemäß dem Vorschlag des Stadtvorstandes sollten sich die neuen Strukturen an den derzeit gültigen Wahlkreisen für die Kommunalwahlen  orientieren.

Gemäß dem gefassten Beschluss sind die GenossenInnen und SympathisantInnen aufgerufen, sich bis Ende Dezember 2011 zu personellen Vorschlägen zur Leitung und zu Vorschlägen zur Organisation der neuen Basisgruppen zu äußern. Angeregt wurde durch den Stadtvorstand, die künftigen Basisgruppen mit einem Vorsitzenden bzw. einer Vorsitzenden und 2 –3 Leitungsmitgliedern zu besetzen. So kann jede bisherige Basisgruppe in der Regel mindestens einen Vertreter aus der jetzigen Gruppe in die neue Basisgruppenleitung entsenden.

Anregungen und Vorschläge werden auch zu künftigen Versammlungsorten und ortsnahen politischen Aktivitäten erwartet. Lösungen sind zu finden, um bisher in der Parteiarbeit sowohl altersbedingt als auch arbeitsbedingt nicht mehr aktiv sein könnenden Genossen und Genossinnen in Arbeit und Ziele der LINKEN. einzubinden bzw. darüber zu informieren.

Der Stadtvorsitzende Torsten Duckert rief alle MitgliederInnen und  SympathisantInnen der LINKEN. auf, sich aktiv in den Umstrukturierungsprozess einzubringen. Durch die Neuorganisation entsteht die verbesserte Möglichkeit, die Politik der LINKEN vor Ort unmittelbar und direkt zu gestalten.
Künftig werden in beiden Basisorganisationen Stadt- und Kreistagsabgeordnete direkt vertreten sein. Eine gute Voraussetzung für anstehende Wahlen ab 2013.

K. Wagner