14. Juni 2011

Mitgliederversammlung der BO am 10. Juni 2011

Diese Mitgliederversammlung hatte es wirklich in sich. Das lag nicht nur an der vollgepackten Tagesordnung, nein vor allem die Themen regten zur  Diskussion an. Insgesamt waren der Einladung des Vorstandes 14 Mitglieder und Sympathisanten gefolgt. Eine positive Randbemerkung sei erlaubt – fünf Mitglieder entschuldigten sich für ihr Fernbleiben wegen Arbeit bzw. Urlaub. Das war bisher nicht immer so.

Die Mitgliederversammlung begann um 19:00 Uhr und endete erst um 23:00 Uhr. Da kam wirklich keine lange Weile auf.

Zu Beginn informierte der Bürgermeister, Genosse Horn, über anstehende kommunale Aufgaben. Es seien hier nur zwei hervorgehoben. In der nächsten Stadtverordnetenversammlung wird die Verwaltung den neuen Gebührenkatalog für Werneuchen vorlegen. Darin enthalten ist unter anderem die Senkung der Gebühren für Wohngeldanträge. Die Mitglieder der BO begrüßten diesen Schritt als Ausdruck der sozialen Verantwortung für die Bürger, die ihren Lebensunterhalt nicht ohne Unterstützung sichern können.

Über den Antrag der Fraktion DIE LINKE, den Schulhof der Grundschule Im Rosenring trocken zu legen, berichteten wir bereits ausführlich.

Ausdrücklich bedankte sich Genosse Horn bei den Kameraden/Innen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Werneuchen und deren Ortsteile für ihren Einsatz bei der Beseitigung der Unwetterschäden der letzte Woche.

Danach stand die Bildung des Wahlkampfteams für die Wahlen zum Bürgermeister Werneuchens und die Empfehlung des Vorstandes zur Energieeinsparung mittels des Einsatzes der LED Technik für die Beleuchtung von Straßen und öffentlichen Gebäuden zur Diskussion und Beschlussfassung auf der Tagesordnung.

Breitesten Raum nahmen die Auswertung der Gesamtmitgliederversammlung Barnim und das vorgestellte Projekt „DIE LINKE.Barnim 2020“ ein.

Diskutiert wurde unter anderem die Frage, wie wichtig ist die Gesamtmitgliederversammlung in der politischen Arbeit. Die Mitglieder waren sich grundsätzlich darüber einig, dass die Teilnahme nur eines Mitglieds der BO Werneuchen zu gering ist. Wir werden zukünftig den Mitgliederversammlungen im Barnim mehr Augenmerk schenken müssen. Nicht ganz ohne Kritik am verschobenen Termin ging das nicht ab, denn für eine zahlenmäßig höhere Beteiligung muss auch die langfristige Planung möglich sein.

Zum Projekt „DIE LINKE.Barnim 2020“ äußerten sich alle Mitglieder. Hierbei ging es um Fragen der Mitgliedergewinnung. Deutlich wurde, dass es nicht darum gehen kann, von Haus zu Haus zu gehen um neue Mitglieder zu gewinnen, sondern die Bürger mehr und breiter über die Arbeit der LINKEN in Werneuchen und in Ahrensfelde zu informieren. Die Homepage der Basisorganisation ist ein guter Anfang. Mehr nicht.

Während der Diskussion kamen solche Vorschläge auf wie zukünftig mehr Beiträge für die „Offenen Worte“ zu initiieren sowie eine stärkere Zusammenarbeit mit den Bürgerinitiativen zu suchen.

Um hier den Rahmen nicht zu sprengen, sollen nur die weiteren angesprochenen Themen genannt sein, wie eine klare Position gegen jede Art von Krieg, stärkeres Augenmerk nicht nur auf erneuerbare Energien zu legen, sondern auch auf die Effizienz, Energie zu verbrauchen und eine erkennbarere deutlichere Handschrift der LINKEN für ihre Kernthemen, soziale Gerechtigkeit und soziale Kommunalpolitik vom Bundesvorstand über die Landes- und Kreisverbände bis hin in jede Stadt und Gemeinde.

Klar war allen Mitgliedern, dass die begonnene Diskussion zum Projekt „DIE LINKE.Barnim 2020“ mit dieser BO Versammlung nicht beendet sein wird.

Zum Tagesordnungspunkt, dem Stand der Vorbereitung des 2. Kabarett Sommer in Werneuchen, informieren wir gesondert.