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Jugendarbeit macht Bernau lebenswert und demokratischer

Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE in der Stadtverordnetenversammlung von Bernau

Am gestrigen Abend, den 29.4.2019, lud die Fraktion DIE LINKE in der Stadtverordnetenversammlung zur thematischen und - wie immer  - offenen Fraktionssitzung in den Jugendclub „Frischluft“. Das Thema „Außerschulische Kinder- und Jugendarbeit“ wurde breit diskutiert. Dominik Rabe, der Ausschussvorsitzende des A4 und Mitglied der Fraktion DIE LINKE, führte aus: „Die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit ist Teil der politischen Bildung und damit aktuell wichtiger denn je. Kinder und Jugendliche lernen durch die demokratisch gestaltete Beteiligung im Jugendclub, dass ihre Stimmen entscheiden können. Der Jugendclub Frischluft z.B.  habe dies erfolgreich beim Neubau angewandt und die Kinder beim Grundriss und bei der Auswahl der Küche aktiv mit eingebunden.“ 

Mit dabei waren auch viele Vertreter*innen der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit in Bernau, die eifrig mitdiskutierten und ihre Erfahrungen aus der konkreten Arbeit beschrieben. Bernaus Bürgermeister André Stahl erläuterte ausführlich die Probleme der Finanzierung von Kinder- und Jugendarbeit außerhalb von Schulen und wies darauf hin, dass Kinder- und Jugendarbeit sich nicht „rechnen müsse“, sondern gesellschaftlich bedeutsam sei jenseits von Kosten-Nutzen-Rechnungen.

Die Fraktionsvorsitzende Dr. Dagmar Enkelmann kommentierte das mit: „Diese Arbeit ist eine so genannte freiwillige Aufgabe im kommunalen Haushaltsrecht. Das ist eine Schande, denn die hervorragende Arbeit, die die Sozialarbeiter*innen und Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendarbeit machen, ist äußerst wichtig für Bernau insgesamt und insbesondere für Kinder aus ärmeren Familien.“  Daher fordert DIE LINKE nicht nur in der Stadtverordnetenversammlung sondern auch außerhalb der Kommunalpolitik, dass Kinder- und Jugendarbeit auf eine breitere Basis gestellt wird. Kinder und Jugendliche sind die Zukunft. Mehr Geld in Bildung und Sozialarbeit, statt in Waffen und Plastikbecher.