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Zum Thema „Kunstrasenverbot“

Die Fraktion DIE LINKE in der Bernauer Stadtverordnetenversammlung stellt fest: 

In der Berichterstattung der letzten Tage war häufig vom Kunstrasenverbot die Rede. Bei genauerer Betrachtung ist dieser Ausdruck allerdings nur bedingt richtig. Das Verbot richtet sich nicht pauschal gegen die Kunstrasenplätze, sondern gegen das auf diesen verteilte Gummi-Granulat. Dieses ist laut einer Studie umweltschädlich und soll deshalb ab 2022 verboten werden. Schon heute gibt es Kunstrasenplätze, die auf Alternativen setzen. Hier ist beispielsweise Sand oder Kork zu benennen.

Deshalb ist es jetzt wichtig, eine Bestandsaufnahme der Bernauer Kunstrasenplätze vorzunehmen. Hierzu hat unser Stadtverordneter Matthias Holz der Stadtverwaltung folgende Fragen zukommen lassen:

1.            Wie viele Kunstrasenplätze gibt es in der Stadt Bernau und den angeschlossenen Ortsteilen?

2.            Wie viele dieser Plätze nutzen das vom Verbot betroffene Gummi-Granulat?

3.            Ist es für die Plätze, die bisher das Granulat benutzt haben, technisch möglich, auf eine Sand- oder Korkmischung umzusteigen, ohne den Platz dadurch zu beschädigen?

„Selbst wenn die Bernauer Plätze von dem Verbot betroffen sind, eine Panik ist unnötig,“ sagt der neue Stadtverordnete der LINKEN. „Neben dem Verbot ab 2022 strebt das Innenministerium noch eine Übergangszeit von sechs Jahren an. Bei einer durchschnittlichen Haltbarkeit eines Kunstrasenplatzes von circa 12 Jahren sind bis dato sowieso die meisten Plätze modernisiert worden. Sollte dennoch ein Kunstrasenplatz aufgrund des Verbotes eine außerplanmäßige Modernisierung benötigen, kann der reiche DFB mal zeigen, wie viel ihm seine Amateure wirklich wert sind.“