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"Geburtsbäume", "Sozialkompass" und sicheres Radfahren für Bernau

Die Linksfraktion in der SVV Bernau hat 3 Anträge für die nächste Sitzung der SVV auf die Tagesordnung setzen lassen.
Zum einen geht es um die Einführung sogenannte "Geburtsbäume". Die Aktion des Bernauer Bürgermeisters „1000 Bäume für Bernau“ hat großen Zuspruch gefunden und mehr Grün in die Stadt gebracht. Allerdings wurde auch deutlich, dass der Bedarf an Grün in der Stadt damit noch nicht gedeckt ist. „In der Stadt werden jährlich ca. 500 Kinder geboren. Auch wenn nicht alle in Bernau wohnen, wäre es eine schöne Geste, für jedes Kind einen Baum zu pflanzen,“ so die Sozialausschussvorsitzende Dagmar Enkelmann. Auch Eltern, die in Bernau wohnen, aber außerhalb von Bernau entbunden haben, soll das Angebot gemacht werden. 
Dafür wird durch die Stadtverwaltung eine Pflanzliste erarbeitet, aus der die Eltern „ihren“ Baum und den künftigen Standort auswählen können. Der Baum wird den Eltern durch die Stadt kostenfrei zur Verfügung gestellt. Sofern es von den Eltern gewünscht wird, kann der Baum mit dem Namen des Kindes gekennzeichnet werden. Die Übernahme einer „Baumpatenschaft“, die beinhaltet, dass man den Baum während Trockenzeiten wässert, sollte den Eltern ermöglicht werden.

Ferner plädiert DIE LINKE für einen Sozialkompass für die Stadt Bernau. In der Stadt gibt es eine ganze Reihe von Angeboten für sozial Benachteiligte, um Beeinträchtigungen bei der gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben auszugleichen. Das betrifft den Bernauer Stadtpass - wie es ihn auch in Eberswalde gibt -, aber auch Leistungen und Beratungen verschiedener Träger und Vereine beziehungsweise kommunaler Gesellschaften. Um die Suche künftig zu erleichtern, kann ein Sozialkompass helfen, der jährlich aktualisiert wird und in unterschiedlichen Formaten, auch digital, angeboten wird sowie an entsprechenden Stellen, wie Jobcenter, Grundsicherungsamt, Arztpraxen, Kitas, Schulen usw. ausgelegt werden kann.

Eine weitere Initiative richtet sich auf eine höhere Sicherheit für Radfahrer. In der Bernauer Stadtverordnetenversammlung wird in regelmäßigen Abständen über die Verkehrssicherheit von Einmündungsstraßen für Radfahrer debattiert. Die Diskussionen hierzu verlaufen häufig gleich, nur die Straßennamen ändern sich dabei.

Die Fraktionen DIE LINKE und Bündnis für Bernau möchten deshalb die Einmündungsstraßen auf viel befahrene Straßen einer generellen Überprüfung auf Verkehrssicherheit unterziehen.

Hierzu soll die Stadtverwaltung beauftragt werden zunächst zu prüfen, welche viel befahrenen Straßen in den Verantwortungsbereich der Stadt fallen und welche nicht. Mit dem Ergebnis dieser Prüfung soll der Stadtentwicklungsausschuss einen Aktionsplan erarbeiten und diesen der Stadtverordnetenversammlung vorlegen. In diesem Aktionsplan soll festgelegt sein, wie viele Straßenquerungen pro Jahr von der Stadt Bernau beispielsweise mit roter Fahrbahnmarkierung und einem Warnschild verkehrssicherer gemacht werden und bis wann dieser Aktionsplan abgeschlossen sein soll.
Matthias Holz


Unsere SVV-Fraktion

Fraktionsvorsitzender:
Dominik Rabe

A1 Hauptausschuss:

  • Stadtverordnete:
    Dominik Rabe (Vorsitzender)
    Dagmar Enkelmann

A2 Wirtschaft und Finanzen:

  • Stadtverordnete:
    Irene Köppe,
    Sören-Ole Gemski (Stellv. Vorsitzender)
  • Sachkundiger Einwohner:
    Rainer Schulz

A3 Umwelt, Stadtentwicklung und Verkehr:

  • Stadtverordnete:
    Hildegard Bossmann,
    Harald Ückert
  • Sachkundiger Einwohner:
    Norbert Hollmann

A4 Bildung, Jugend, Kultur, Soziales und Sport:

  • Stadtverordnete:
    Dagmar Enkelmann (Vorsitzende),
    Matthias Holz
  • Sachkundige Einwohner:
    Nancy Bünger

Kontakt:

Stadtfraktion Bernau:

Tel.: 03338 - 907252
Fax: 03338 - 907251

Im Bürgerzentrum Bernau
Berliner Str. 17, 16321 Bernau

fraktion-bernau@dielinke-barnim.de

oder auch

bernau@dielinke-barnim.de

In einem YouTube-Video berichtete der stellv. Fraktionsvorsitzende der LINKEN in Bernau über Initiativen in der Stadtverordnetenversammlung.