Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

DIE LINKE will „ein lebenswertes Bernau für alle“

Kandidat*innen für die Kommunalwahl im Mai nominiert

Stadtvorsitzender T. Sohn während seiner Begrüßungsansprache.
Stadtvorsitzender T. Sohn während seiner Begrüßungsansprache.

Die gesteckten Ziele für die kommende Wahlperiode, wie sie in dem am 19. Januar beschlossenen Wahlprogramm der Partei für Bernau formuliert wurden, klingen z. T. heroisch: „bezahlbaren Wohnraum für alle sichern“; die „Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen in allen Stadt- und Ortsteilen verbessern“; den „ÖPNV ausbauen“; „Arbeitsplätze sichern und neue schaffen“; „Bürgerbeteiligung und Demokratie stärken“ und nicht zuletzt für ein „friedliches Zusammenleben“ sorgen.

Aber, so machte der Stadtvorsitzende, Thomas Sohn, in seiner Begrüßungsrede deutlich, wurde auf dem Weg zu diesen Zielen in der vergangenen Wahlperiode schon viel erreicht. DIE LINKE gebe im Gegensatz zu rechten Demagogen konkrete Antworten auf die Fragen, die die Bürger bewegen.

Dr. D. Enkelmann erinnerte in ihrer Bewerbungsrede an Erreichtes.
Dr. D. Enkelmann erinnerte in ihrer Bewerbungsrede an Erreichtes.

Dieser Einschätzung schloss sich die Vorsitzende der Linksfraktion in der Bernauer SVV, Dr. Dagmar Enkelmann, an. Die sozialen Fragen haben stets im Vordergrund der Fraktionsarbeit gestanden, stellte sie fest. Als Beispiele nannte sie u.a. die von den Linken einst initiierte Einwohnerbeteiligungssatzung, den Bürgerhaushalt, die Einführung des Sozialpasses, Maßnahmen für eine behindertengerechte Stadt und die Senkung der Straßenausbaubeiträge. Sie zeigte sich sicher, dass der Ausgang der Wahl über das zukünftige politische Klima in der Stadt entscheiden werde, und rief dazu auf, alles zu tun, damit die Linksfraktion stärkste Kraft im Stadtparlament bleibe.
Bürgermeister André Stahl dankte als Gast der Fraktion für ihre erfolgreiche und konstruktive Arbeit zur Weiterentwicklung Bernaus in Richtung soziale Stadt. So gehöre Bernau zu den Spitzenreitern beim Sozialwohnungsbau. Es werde auch intensiv an der Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs gearbeitet, der sich verdreifachen soll. Und auch beim Thema „Flucht und Migration“ sei es gelungen, mit Hilfe der Willkommensinitiative die Anforderungen zu meistern. Anfängliche Sorgen erwiesen sich als unbegründet.

Dominik Rabe, neben Dr. Enkelmann der zweite Spitzenkandidat auf den Kandidatenlisten für die beiden Bernauer Wahlkreise, zeigte sich beim Ausformulieren der großen sozialen Ziele besonders kämpferisch: „Chancengleichheit für alle Kinder und Jugendliche in allen Teilen der Stadt ist mir besonders wichtig. Wir werden in den nächsten Jahren drei neue Kitas bauen“ und falls nötig, so setzte er fort, „auch noch eine vierte!“. Ferner wolle er sich für die Erweiterung der Grundschulen in Schönow und an der Hasenheide einsetzen und weiß dabei seine Fraktionskollegen hinter sich. Das Projekt kostenlose Schulmilch und Schulobst soll weitergeführt und die Einführung eines beitragsfreien Frühstücks und Mittagsessen in den Schulen geprüft werden. Er vergaß auch nicht die Tagesmütter zu erwähnen, die weiter unterstützt werden sollen. Nicht zuletzt gelte es, in allen Teilen der Stadt Begegnungszentren für Jung und Alt zu schaffen, um das Miteinander zu festigen.

Blick in den Saal der Gaststätte "Mittagstisch"
Blick in den Saal der Gaststätte "Mittagstisch"
©bunkerberg
Teile der Wahlkommission bei der Arbeit
Teile der Wahlkommission bei der Arbeit

Der kämpferische Grundtenor der Wahlversammlung war auch bei der Vorstellung der anderen Kandidat*innen, insgesamt 28, darunter auch etliche ohne Mitgliedsbuch der Partei, spürbar. Das bisher Erreichte müsse gefestigt, noch bestehende Mängel beseitigt werden. Dazu bedarf es einer konstruktiven Zusammenarbeit über Fraktionsgrenzen hinweg und einer noch engeren Einbeziehung der Bürger*innen. Im Mittelpunkt müsse das Gemeinwohl, nicht jedoch die Durchsetzung von Einzelinteressen stehen.

Dass dies den Nerv der Versammlungsteilnehmer traf, zeigte sich in den Wahlergebnissen: Die Kandidatenlisten wurden jeweils mit überwältigender Mehrheit gebilligt, das Wahlprogramm einstimmig beschlossen. Nun kommt es darauf an, die Bürger*innen Bernaus dafür zu gewinnen.
W. Kraffczyk
(Fotos: Kraffczyk/Müller)

Unsere Kandidat*innen für die Kommunalwahl in Bernau
Unsere Kandidat*innen für die Kommunalwahl in Bernau

Unser Wahlprogramm für Bernau

„Lebenswertes Bernau für alle“

Unsere Kandidat*innen für Bernau und Ortsteile

Wahlkreis 1

Lindow, Eichwerder, Friedenstal, Bernau-Süd, Ladeburg, Börnicke, Schönow

Dominik Rabe
Irene Köppe
Nancy Bünger
Horst Seefeld
Ramona Will
Carsten Schmidt
Michélle Petroll
Wolfgang Kirsch
Norbert Hollmann
Harald Ueckert
Ertwil Kühn
Herbert Klage
Michael Junghans
Hans-Dieter Krüger

Wahlkreis 2

Stadtzentrum, Nibelungen, Birkenhöhe, Blumenhag, Rehberge, Waldfrieden, rutenfeld, Birkholz, Birkholzaue, Waldsiedlung, Pankeborn, Gieseplan

Dr. Dagmar Enkelmann
Matthias Holz
Dr. Hildegard Bossmann
Sören-Ole Gemski
Heidi Scheidt
Lutz Kupitz
Regina Blaneck
Burghardt Seeger
Galina Bissing
Oliver Kirk
Rainer Schulz
Phillipp Diettrich
Uwe Meier
Peter Brandt