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Ralf Christoffers kandidiert im Wahlkreis 14

Rote schreiben schwarze Zahlen

57 Jahre, verheiratet, 5 Kinder. Mitglied des Landtages seit 1994. In der ablaufenden Legislaturperiode Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten. Er stellt fest:

Die Bilanz von 5 Jahren Rot-Roter Landesregierung zeigt, dass es der LINKEN gelungen ist, eine zukunftsweisende Wirtschafts- und Sozialpolitik in Verbindung mit einer verantwortungsvollen Haushaltspolitik einzuleiten. Brandenburg nimmt eine stabile wirtschaftliche Entwicklung, das Image als Billiglohnland ist überwunden, wir sind ein Bundesland, das mit Qualität überzeugt. Von Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, Qualität der Fachkräfte, Technologieentwickung, Tarifbindung, der Unterstützung von Industrie-, Handwerk- und Gewerbe, dem Breitbandausbau bis hin zu einer verstärkten europäischen Zusammenarbeit ist einiges erreicht.
Vor uns stehen neue Aufgaben, die eine Regierung mit Beteiligung der LINKEN mit den bisherigen Grundsätzen lösen will wie die Herausforderungen, die sich aus der demografischen Entwicklung ergeben, Energiewende, Internationalität, weitere Entwicklung innerhalb der Europäischen Union wie zum Beispiel die für Brandenburg wichtige Zusammenarbeit mit Polen und dem Ostseeraum. Ich bin davon überzeugt, dass DIE LINKE diese Aufgaben politisch entsprechend ihres nachhaltigen Anspruchs gestalten kann.
Ich bleibe bei meinem Motto: Politik ohne Grundsätze wird beliebig, Grundsätze ohne Realpolitik sind eine Farce.

Dr. Michael Luthardt kandidiert im Wahlkreis 15

56 Jahre, verheiratet, 2 Kinder. Mitglied im Landtag seit 2009. In der Linksfraktion Sprecher für Agrarwirtschaft und ländliche Entwicklung. Sein Anliegen:

Ich will mich einsetzen für eine moderne, umweltverträgliche Landnutzung, für neue Beschäftigungsmöglichkeiten im ländlichen Raum, für eine Zukunft unserer Dörfer und Perspektiven für junge Menschen auf dem Land. Große Chancen sehe ich für den naturnahen Tourismus. Die bessere Vermarktung von hochwertigen Landprodukten aus Brandenburg in Berlin halte ich für ein wichtiges Vorhaben.

Margitta Mächtig kandidiert im Wahlkreis 13

57 Jahre, in Lebensgemeinschaft, 2 Kinder. Mitglied im Landtag seit 2004. Seit Anfang 2014 Vorsitzende der Landtagsfraktion. Sie stellt bilanzierend fest:

Es war eine spannende Aufgabe als Nichtjuristin Rechts- und Justizpolitik begleiten und gestalten zu dürfen und mit Fug und Recht können wir heute feststellen, dass wir unser Ziel, den Strafvollzug stärker auf die Aufgabe der Resozialisierung zu konzentrieren, erfüllt haben, die Gesetze sind gemacht und die Umsetzung muss in der kommenden Legislatur gelingen. Meine persönlich größte Herausforderung war jedoch die Übernahme des Fraktionsvorsitzes und damit stärker auf das „Große Ganze“ zu schauen. Aber ich denke, wir können uns sehen lassen und wir haben Wort gehalten. 
In unserem Wahlprogramm hatten wir 15 „Schlüsselprojekte“ benannt. „Gemeinsinn und Erneuerung“ war unser Leitmotiv, welches wir uns als Koalition 2009 gegeben haben. Es ging uns dabei um zwei Dinge, die eng miteinander zusammenhängen: Erstens um die Stärkung des sozialen Zusammenhalts in unserem Land und um die Eröffnung von Lebenschancen für ALLE und zweitens um die Vertiefung und Beschleunigung des wirtschaftlichen wie gesellschaftlichen Strukturwandels mit der Perspektive eines sozialökologischen Umbaus Brandenburgs. Für beides mussten und müssen die politischen wie ökonomischen Grundlagen gelegt und gesichert werden.
Heute kann ich sagen, DIE LINKE hat hier in der Tat deutliche Akzente gesetzt und nachhaltige Weichenstellungen vorgenommen. In dieser Verantwortung hatten wir vier Ministerien politisch zu führen - das Ministerium der Finanzen, das Ministerium der Justiz, das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten und das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.
Uns wurde klar: Was immer wir gerade politisch zu bewältigen haben - es ist *unsere Sache*, dabei die sozialen Fragen ins Zentrum zu rücken und unter diesem Gesichtspunkt Lösungen zu finden und durchzusetzen.
„Wir kämpfen dafür, dass der Schwache nicht länger schwach bleibt, der einzelne nicht allein, der Fremde nicht fremd, und der Abhängige nicht wehrlos bleibt.“ (Lothar Bisky)

Heute weiß ich, es hat sich trotz mancher Rückschläge gelohnt, diese Verantwortung zu übernehmen. Und nein, wir haben nicht alles erreicht und ja, es ist noch viel zu tun. Aber wir haben gelernt und wir sind auf einem guten Weg, Brandenburg sozialer und damit liebens- und lebenswerter zu machen.